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  • 81.

    Akte 81

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1664 – 1665

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Ferdinands III., die zur Beendigung des Konflikts zwischen Bürgerschaft und Rat 1654 erlassen wurden (siehe Nr. 44), zu neuen Ordnungen verschmelzen, macht...
    ... Stadtordnungen – künftig nur noch bei ihrer Berufung leisten sollen. Ferner möchte sie sich bestätigen lassen, dass bei Prozessen vor dem Stadtgericht der innere...
    ... Vorschläge und bittet, diese zu genehmigen. Sie bitten außerdem darum anzuordnen, dass die Stadträte ihre Eide – statt bei der jährlichen Verlesung der...
    ...Gesuch um Bestätigung der Vorschläge für neue Stadtordnungen . Die Stadt möchte die Stadtordnung Maximilians II. von 1566 und die Verordnungen...

    Bemerkungen:
    ...Altsignatur: Fasz. 53, Nr. 11. Akte unvollständig; Teile der Akte wurden im Rahmen der Neuverzeichnung K. 50, Nr. 1, zugefügt (darin: fol. 1110 – 1145)....

  • 82.

    Akte 82

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1669

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Streit über die Ersetzung des weltlichen Ökonoms durch geistliche Pfleger auf dem Kaisheimer Hof in Heilbronn...

    Entscheidungen:
    ...Kommissionsbefehl an die kreisausschreibenden Fürsten des Schwabischen Kreises, 1669 05 21....

  • 83.

    Akte 83

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1680

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... dauerhafte Minderung ihres auf 208 Gulden veranschlagten Kontingents um zwei Drittel oder zumindest um die Hälfte, zumahl sie vor wenigen Jahren mit der...
    ...Gesuch um dauerhafte Herabsetzung des Kontingents . Die Stadt bittet im Rahmen einer allgemein anzustrebenden Reform der Reichsmatrikel um eine...
    ... „hinwegnahm so vieler Center pulver, welche in die Französische Guarnison der Veste Philippsburg kurtz vor deren attaque destinirt war, dem allgemeinen...
    ... Reichswesen“ (fol. 2r) große und gefahrvolle Dienste geleistet habe....

    Darin:
    ...Fürbittschreiben Bischof Franz Johanns von Konstanz und des Herzogadministrators Friedrich Karl von Württemberg, der beiden kreisausschreibenden...
    ... Fürsten des Schwäbischen Kreises, für Heilbronn, 1680 03 8/18 (Ausf.), fol. 1r–2v; Ausführliche Begründung der Bitte in zwanzig Punkten, fol. 3r–10v....

  • 84.

    Akte 84

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1675 – 1681

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... einer Stadt wie Heilbronn hingeben gebe es zu wenige Alternativen. Im übrigen herrschten in Reichsstädten wie Regensburg, Worms, Frankfurt am Main...
    ... Verordnung gehalten, die seiner Zeit nach einem ebenfalls beigegebenen Passus des württembergischen Landrechts formuliert worden sei. Es habe sich jedoch...
    ..., Rothenburg ob der Tauber, Esslingen oder Schwäbisch Hall längst nicht so rigide Wahlbeschränkungen. Die Stadt bittet mehrfach, die Beschränkung um einen Grad...
    ... zu lockern oder zu verfügen, „daß ins Gemein die Sororii, deren ohne dehm im ganzen Corpore Juris Civilis kein meldung geschiht, viel weniger in l...
    ... (großer Rat, kleiner Rat, Gericht) gewählt werden dürfe, der mit einem der Mitglieder bis zum dritten Grad verwandt sei. Bislang habe sie sich zwar an diese...
    ... gezeigt, dass die Verordnung dem Gemeinwesen mehr schade als nütze, indem sie gut ausgebildeten jungen Männern die Karrierewege versperre und sie deshalb...
    .... 4 § 6. et 7. ff. d. gradibus inter Affines mitgezehlt werden, ohngeschadet eingangs vermeldter Ordnung Lit. A in ein Collegium zu erwehlen, also eines frawen...
    ... bruder nebens seiner Schwester Mann in Rath oder Gericht zu setzen, dem Magistrat zu Heilbronn wie vor diesem also auch jetz und künfftigs ohnverwehrt...
    ... mit dem Konflikt des Rates mit der Bürgerschaft (siehe Nr. 44) eine beigefügte Verordnung erlassen, wonach niemand in eines der drei Ratskollegien...
    ... zum Wegzug zwinge. In einem Herzogtum wie Württemberg möge eine solche Verordnung sinnvoll sein; dort böten sich zahlreiche andere Aufstiegschancen. In...
    ...Gesuch um Rücknahme der Ratswahlbeschränkung aufgrund bestimmter Verwandtschaftsgrade . Die Stadt führt an, Ferdinand III. habe 1654 im Zusammenhang...
    ... bleiben solle“ (fol. 7v)....

    Entscheidungen:
    ...Die Bitte soll abgelehnt werden, 1681 07 15 (Verm.), fol. 60v....

  • 85.

    Akte 85

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1671 – 1672

    Beklagter bzw. Antragsgegner:
    ...Capler von Oedheim, Wolf Eberhard, genannt Bautz; Gemmingen, Albrecht Christoph von, für sie als Mitglieder: die Fränkische Reichsritterschaft...
    ..., Kanton Odenwald...

    RHR-Agenten:
    ...Heilbronn: Schrimpf, Jonas (Vollmacht, 1666 09 01, gedr. Ausf., fol. 5r–6v) Fränkische Reichsritterschaft, Kanton Odenwald: Praun, Tobias Sebastian...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Streit um das forum competens für Injurien und Landfriedensbruch von Mitgliedern der Fränkischen Reichsritterschaft . Die Stadt trägt vor, Capler und...
    ... Reichsritterschaft teilt mit, die inzwischen von ihr inhaftierten Beklagten seien noch minderjährig, stark betrunken gewesen und sich keiner Verbalinjurien bewusst...
    ...“). Sie bittet, die beiden Beklagten vorzuladen und ihnen aufzuerlegen, 10 000 Reichstaler als Entschädigung an die Stadt zu bezahlen. Die...
    ... beim Reichshofrat zu belassen oder den Kommissionsauftrag einem unparteiischen Fürsten zu übertragen. Daraufhin wird beschlossen, neben der Ritterschaft...
    ... Gemmingen hätten auf städtischem Territorium Bürger und Händler mit Waffen bedroht und ausgeraubt sowie den Rat mit Schmähungen belegt („Schelme“, „Diebe...
    .... Sie bittet, die Sache ihrem Gericht zuzuweisen oder eine Austrägalkommission unter ihrer Leitung einzurichten, um eine gütliche Einigung herbeizuführen...
    .... Letzeres wird gewährt. Die Stadt protestiert gegen diese Entscheidung. Unterstützt durch ein Fürbittschreiben der Reichsstädte dringt sie darauf, die Sache...
    ... noch den Deutschmeister in Mergentheim als Kommissar einzusetzen....

    Entscheidungen:
    ...Kommissionsbefehl an die Ritterschaft, 1671 04 20 (Konz.), fol. 61rv, ferner (Abschr.), fol. 76rv; Der Kommissionsauftrag soll umgeschrieben werden...

    Darin:
    ... Reichsversammlung vertretenen Reichsstädte für Heilbronns Widerspruch gegen den Kommissionsauftrag an die Ritterschaft, 1671 08 9/19 (Ausf.), fol. 63r–65v....
    ...Auszug aus Ferdinands III. Privilegium de non arrestando für die Ritterschaft, undat. (Abschr.), fol. 50r–51r; Fürbittschreiben der auf der...

  • 86.

    Akte 86

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1671 – 1672

    Beklagter bzw. Antragsgegner:
    ...Württemberg, Herzog Eberhard III. von; Württemberg-Neuenstadt, Herzog Friedrich von, Brüder...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Krieg und weit länger dan Menschengedächtnus sich erstrecken mag“ (fol. 7r) den Zehnten eines in der Weinsberger Mark liegenden Gebiets namens Nordberg...
    ...Streit um einen Zehnten bei Weinsberg . Die Stadt führt aus, sie besitze im Rahmen ihrer Kirchenpflegschaft seit der Zeit „längst vor dem Teutschen...
    ..., der zum Erlenbacher Zehnt gehöre. 1670 hätten die Herzöge aufgrund eines Eintrags in einem in Weinsberg befindlichen Lagerbuch von 1595 den Zehnten für...
    ... sich eingezogen....

    Entscheidungen:
    ...Die Bitte um einen Restitutionsbefehl wird abgelehnt, 1671 12 02 (Verm.), fol. 8v; Kommissionsauftrag zu Güte und Entscheid an den Deutschmeister von...
    ... Mergentheim Johann Caspar, 1672 03 14 (Konz.), fol. 32r–33v....

  • 87.

    Akte 87

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1687 – 1694

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... einen Krug Messgeld bezahlen. Diese Abgaben dienten zum einen dem Unterhalt des Hauses, zum anderen der Entlohnung der beiden dort tätigen Fruchtmeister...
    ... sowie des Wächters. Zwar sei gelegentlich Bürgern erlaubt worden, Getreide in ihrem eigenen Haus zu verkaufen. Doch seien in diesen Fällen ausnahmslos die...
    ... Wirtschaftsführung. Erst vor wenigen Jahren hätten die Karmeliter damit begonnen, eigenmächtig ihr Getreide zu verkaufen und zum Nachteil des städtischen Kornhauses...
    ... städtische Steuerstube entrichten müsse. Das Recht, öffentliche Gelder einzuziehen, hätten die Karmeliter nicht. Diese wiederum erklären u. a., sie hätten seit...
    ... 1632 ihr überschüssiges Korn selbst verkauft, dabei auch selbst vermessen und somit der Dienste der städtischen Messer nicht bedurft. Im übrigen seien sie...
    ... als privilegiertes Haus eines geistlichen Ordens der Stadt ebenso wenig eine Messgeldabgabe schuldig wie die anderen „loca exempta et pivilegiata“ in...
    ... Messgelder an die Stadt bezahlt worden. Die gesamte Wirtschaftsführung des 1632 zerstörten Karmeliterklosters zur Nessel habe in den Händen städtischer Pfleger...
    ... den Karmelitern beim Verkauf des Getreides nach altem Herkommen in ihrem Haus erhobene Messgeld zusätzlich noch einmal ein. Das verteuere ihr Getreide...
    ... das Kloster sei auf das nun allein noch bestehende Karmeliterhaus übergegangen und damit auch die städtische Kontrolle der karmelitischen...
    ... Heilbronn, nämlich das Deutschordenshaus, das Klarissenkloster, der Württembergische Hof und der Hof des Zisterzienserklosters Schöntal....
    ..., halte die Käufer fern und gefährde somit das Einkommen der Heilbronner Karmeliter. Die Stadt entgegnet, sie unterhalte ein Kornhaus, in welchem seit je...
    ... her aller Getreidehandel in Heilbronn abgewickelt werden müsse. Von jedem Malter Getreide müssten die Verkäufer zwei Krüge Standgeld und die Käufer...
    ... gelegen, die für das Getreide der Karmeliter selbstverständlich auch das städtische Messgeld bezahlt hätten. Die Vogtei und städtische Administration über...
    ... das Messgeld dafür selbst eingezogen. Die Stadt habe deshalb zu Recht verfügt, dass jeder Käufer des Getreides der Karmeliter das Messgeld dafür an die...

    Entscheidungen:
    ...Die Stadt soll die Karmeliter klaglos stellen oder innerhalb von zwei Monaten berichten und bis zur Entscheidung der Sache nichts von den Karmeliter...

    Darin:
    ...Vergleich des Klarissenklosters mit dem Rat wegenBoden- und Meßgeld, auch eines bewilligten Brennoffens“, 1595 02 18 (Abschr.), fol. 120rv...
    .... Notariatsinstrument....

  • 88.

    Akte 88

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1637, 1653 – 1654, 1682 – 1683

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Heilbronn, Karmeliter; Karmeliterorden...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Oberdeutschen Provinz, erneut, die Stadt zu veranlassen, jene Kapelle zu übergeben sowie darüber hinaus 600 Gulden zu bezahlen. Die Stadt entgegnet daraufhin, die...
    ... Katholiken in Heilbronn brauchten keine karmelitischen Gottesdienste in dieser Kapelle, denn sie könnten an den Gottesdiensten in der Deutschordenskirche und...
    ... Dreißigjährigen Krieg für den evangelischen Gottesdienst bestimmt gewesen sei; ihre Profanisierung sei eine Kriegsfolge gewesen....
    ... geliehenen 600 Gulden sei sie ebenfalls nicht verantwortlich. Über die Nikolaikapelle verfüge die Stadt schon seit mehr als hundert Jahren; es gebe überhaupt...
    ... offenbar nicht der Fall, denn 1653 bittet Frater Gabriel, Generalkommissar des Karmeliterordens durch Deutschland und Polen sowie Provinzial der...
    ...Streit um die Abtretung der Nikolaikapelle in Heilbronn an die dortigen Karmeliter für deren Gottesdienst . Die unvollständige und offenbar...
    ... für den Gottesdienst die inzwischen profanisierte Nikolaikapelle als Entschädigung für die 1632 erfolgte und von der Stadt mit verantwortete Zerstörung...
    ... im Klarissenkloster teilnehmen. 1683 fügt die Stadt in ihrer Antwort auf einen erneuten Übertragungsbefehl noch hinzu, dass die Kapelle bereits vor dem...
    ... nachträglich gebildete Akte beginnt mit einem Schreiben der mit der Exekution beauftragten Stuttgarter Regierung: Die Stadt weigere sich strikt, den Karmelitern...
    ... Zerstörung des Klosters sei Soldatenwerk gewesen; für die Rückgabe der im Zuge der Zerstörung des Klosters verschwundenen oder angeblich von der Stadt...
    ... keine Rechtsgrundlage für die Forderung nach Übertragung, die sowohl dem Augsburger Religionsfrieden als auch dem Westfälischen Frieden zuwider liefe. Die...
    ... des Karmeliterklosters zur Nessel zu übertragen. Der Regierung wird bedeutet, die Exekution auszusetzen, bis weiterer Bescheid ergeht. Letzteres war...

    Entscheidungen:
    .... 4v; Befehl an die Stadt, den Karmelitern die noch ausstehenden 600 Gulden zu zahlen und hinblicklich der Nikolaikapelle zu berichten, 1653 09 01 (Konz...
    ...Befehl an die Regierung in Stuttgart, die Exekution des Übertragungsbefehls auszusetzen, bis weitere Entscheidung erfolgt, 1637 07 23 (Verm.), fol...
    ....), fol. 30rv; Befehl an die Stadt, den Karmelitern die Nikolaikapelle zu übertragen, 1682 09 10 (Konz.), fol. 45rv....

    Darin:
    ...Kommissionsauftrag an den Komtur des Deutschordenshauses in Heilbronn Graf Adam von Wolkenstein und den kaiserlichen Rat Dr. Christoph Bertold, den...
    ... berichten, 1635 09 30 (Abschr.), fol. 8r–9v; Befehl an die Regierung in Stuttgart, in Erfüllung ihres Kommissionsauftrags dafür zu sorgen, dass die Stadt den...
    ... bereits erteilten Befehl, den Karmelitern die Nikolai­kapelle zu übertragen, nachkommt, 1636 11 12 (Abschr.), fol. 5rv (u. a.); Befehl an die Stadt, dem...
    ... Stadtrat aufzufordern, den Karmelitern die Nikolaikapelle zur Verfügung zu stellen, bis das Karmeliterkloster wiederaufgebaut ist, und im Weigerungsfall zu...
    ... bereits erteilten Befehl über die Übertragung der Nikolaikapelle an die Karmeliter zu gehorchen, 1636 11 12 (Abschr.), fol. 7rv (u. a.)....

  • 89.

    Akte 89

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1673 – 1674

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Heilbronn, Karmeliter, für sie: Pater Angelus a St. Cruce, Provinzial der oberdeutschen und böhmischen Provinz...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... der Stadt überlassen, damit ein Pater und ein Frater den noch verbliebenen Besitz verwalten könnten. Als ein weiterer Pater und ein Frater hinzugekommen...
    ... „diese Unfug ernstlich zu verweißen“ und sie aufzufordern, dem bereits aufgesetzten oder einem anderen gütlichen Vergleich zuzustimmen, der dann von den...
    ... beiden kreisausschreiben Fürsten des Schwäbischen Kreises bestätigt und garantiert werden soll....
    ... Besitzbestätigung für ihr Heilbronner Haus, aus dem die Stadt sie vertreiben wolle, nachdem sie es seit mehr als 250 Jahren besessen hätten. Die Stadt erwidert, nach...
    ... vertreiben. Durch die Klageschrift des Provinzials Angelus fühle sie sich „odiose behenckt“ mit „ohnverdienter Beschuldigung“. Sie bittet, den Karmelitern...
    ...Streit um das Heilbronner Karmeliterhaus . Unterstützt durch ein Fürbittschreiben des Deutschmeisters bitten die Karmeliter um eine kaiserliche...
    ... seien, habe sie protestiert, weil sie befürchtet habe, „daß solcher gestalten ein Collegium oder exercitium monasticum wider daß herkommen hineingepflanzt...
    .... Elia u. a. darüber einen Vergleich ausgehandelt. Dieser Vergleich habe aber nicht sofort ratifiziert werden können, weil Avertanus dafür erst noch die...
    ... Zustimmung des Provinzialkapitels einholen wollte. Der Vergleich sollte hinfällig werden, falls die Zustimmung nicht bis Michaelis 1673 eingetroffen sein würde...
    ... der Zerstörung des außerhalb der Stadtmauern gelegenen Karmeliterklosters habe sie dem Orden „aus guter Nachbarschafft“ und „mere precaria“ ein Haus in...
    ... werde“ (fol. 10r). 1671 habe sie mit dem damals auf einer Visitationsreise in Heilbronn befindlichen Provinzial der Oberdeutschen Provinz Avertanus a St...
    .... Die Stadt habe Avertanus freundlich an diesen Termin erinnert und plane keinesfalls, die nunmehr wieder zwei Karmeliter aus dem Heilbronner Haus zu...

    Entscheidungen:
    ...Befehl an die Stadt, innerhalb von zwei Monaten einen Bericht einzureichen und bis auf weiteres nichts gegen die Karmeliter zu unternehmen...

    Darin:
    ... Falle ihrer Vertreibung ein neuer Pfarrer für den Gottesdienst im Deutschhof eingesetzt werden müsste, was mit hohen Kosten verbunden wäre...
    ...Fürbittschreiben des Deutschmeisters Johann Kaspar von Ampringen: den Karmelitern sei der Besitz ihres Heilbronner Hauses zu bestätigen, zumal im...
    ..., 1673 09 03 (Ausf.), fol. 4r–5v; Provisorischer Vergleich zwischen dem Karmeliterprovinzial Avertanus a St. Elia und der Stadt Heilbronn, 1671 12 15/25 (Abschr.), fol...

  • 90.

    Akte 90

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1621 – 1625

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hauslaib, Lorenz, von Rednitzhausen, kaiserlicher Rat, ehemaliger kaiserlicher Munitions­verwalter...

    Beklagter bzw. Antragsgegner:
    ...Regensburg, Stadt...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Verweigerung dem kaiserlichen Munitionswesen schweren Schaden zufüge, und erwirkt einen neuen Befehl zu seinen Gunsten. Daraufhin entgegnet die Stadt in einer...
    ... städtischen Jurisdiktion nicht unterworfen sein. Daraufhin habe er, so Hauslaib in mehreren Eingaben, in Regensburg einen Kaufvertrag über das so­genannte...
    .... Räth, diener und Ministros under Sy sich zu begeben und mit stätten bey Ihnen auffzuhalten. Es were aber zu wünschen und würde in vielen sachen große...
    ... Plitzirsche Haus abgeschlossen, für das er ca. 3 100 Gulden hinterlegt habe. Die Stadt habe jedoch den Kauf hintertrieben, weil er sich geweigert habe, einen...
    ... Revers zu unterschreiben, durch welchen seine weitreichenden Exemtionsforderungen nur teilweise erfüllt würden. Die Stadt antwortet auf den kaiserlichen...
    ... Schießpulver. Gutachten des Kriegsrats und des Geheimen Rates raten jedoch zunächst, an dem Vorhaben festzuhalten und insbesondere letztes Argument nicht ernst...
    ... müeßen, mit staatten hetten, und sich derselben zu jeder gelegenheit bedienten“ (fol. 60rv). In der Folge führt Hauslaib an, dass die Stadt mit ihrer...
    ... Hauslaib auf eigenem Wunsch zum Kriegsrat ernannt. Einem ebenfalls von ihm selbst vorgeschlagenem Plan zufolge soll er in Regensburg ein Haus erwerben, das...
    .... Munitionswesens, sondern vielmehr zu behauptung seines aigenen Intents undt gesuchs am meisten und fürnembsten zu thun sey“ (fol. 126v). Hauslaib habe sich auch...
    ... befürderung und mehrere ainigkeit ursachen, da überall und in allen ReichsStätten E. Kay. Mt. Ihre Räth und Ministros, darauf Sy dannachter ein Aug haben würden...
    ... allen Vermittlungsversuchen der zuvor eingesetzten Kommission widersetzt. Sie bittet, Hauslaibs Exemtionsforderungen nicht länger zu unterstützen und sie...
    ...Streit um Exemtion und Kauf eines von Abgaben zu befreiendes und zugleich als kaiserliches Munitionsdepot dienenden Hauses in Regensburg . 1621 wird...
    ... gleichzeitig als Waffenarsenal und Munitionskammer dienen und als eine Art kaiserliche Niederlassung von bürgerlichen Lasten frei sein soll. Er selbst soll der...
    ... zu nehmen: „Es würdt aber under diesem praetext dieses gesucht, was von denen ReichsStätten in gemain geschieht, daß Sy nemblich nit gern sehen, Kay...
    ... in ihren Rechten zu schützen. Sie bietet an, bei der Einlagerung und dem Transport von Munition jederzeit zu helfen, wie sie es schon im Falle der...
    ... Befehl zugunsten Hauslaibs mit einem Verweis auf ihre reichsstädtischen Privilegien und die mangelnde Eignung des Hauses für die gefährliche Lagerung von...
    ... ausführlichen Eingabe mit Hinweis auf Hauslaibs fortgeschrittenes Alter (gest. 1625, siehe Nr. 92), dass es diesem „nicht um die befürderung E. Kay. May...
    ... vorangedeutetes Erpietens keinen Zweivel“ (fol. 152v) hege....
    ... Türkenzüge getan habe. Auf der Basis eines Votums des Reichshofrats gibt der Kaiser diesem Gesuch nach mit der Bemerkung, dass er „an würklicher Vollziehung...

    Entscheidungen:
    ... Haus zu überlassen und ihn von der städtischen Jurisdiktion sowie allen Abgaben zu befreien, solange er in kaiserlichen Diensten steht, 1622 09 07 (Konz...
    ... an Regensburg, Hauslaib unverzüglich und ohne Vorbehalte hinsichtlich seines exemten Status den Kauf des Plitzirschen Hauses zu erlauben...
    ... Stadt Regensburg: Hauslaib soll freundlich aufgenommen und beim Kauf eines Hauses unterstützt werden; 1621 10 15 (Konz.), fol. 5rv; An dieselbe: Hauslaibs...
    ... Hildbrandt, beide Seiten in Güte zu vergleichen und anschließend zu berichten, 1623 02 10 (Ausf.), fol. 81r–82v, ferner (Konz.), fol. 79r–80v; Ernster Befehl...
    ...An die Hofkammer, an den Kriegsrat: Hauslaib wird zum Kriegsrat ernannt und bekommt eine entsprechende Besoldung, 1621 10 15 (Konz.), fol. 4r; An die...
    ... künftige Behausung soll frei von Abgaben sein, 1621 10 15 (Konz.), fol. 6r–7r, ferner (Abschr.), fol. 15r–16v Befehl an Regensburg, Hauslaib das Plitzirsche...
    ....), fol. 34r–35r, ferner (Abschr.), fol. 49r–50v (u. a.); Kommissionauftrag an die Reichshofräte und Doktoren Wolf Nikolaus von Grünthal und Konrad...
    ..., 1624 10 10 (Konz.), fol. 115r–116v, ferner (Abschr.), fol. 141r–143v; Votum ad imperatorem, 1625 07 24 (Konz.), fol. 148r–149v, ferner (Ausf.), fol. 150r–151v...
    ...; Bescheid an Regensburg, 1625 08 07 (Konz.), fol. 152rv....

    Darin:
    ....), fol. 97r–99v; Die Hofkammer bittet den Reichshofrat, sich für Hauslaib einzusetzen, 1623 03 24 (Ausf.), fol. 102r–103v; Urkunde der Stadt Regensburg...
    ....), fol. 67r–68v; ebenso der Geheime Rat, 1622 11 29 (Ausf.), 77r–78v, ferner (Abschr.), fol. 75r–76v; Kommissionsbericht, präsentiert 1623 03 15 (Ausf...
    ...Der Kriegsrat befürwortet das Vorhaben: 1622 08 20 (Ausf.), fol. 59rv, ferner (Abschr.), fol. 66rv; 1622 10 08 (Ausf.), fol. 60rv, ferner (Abschr...
    ... über die Bedingungen eines Freisitzes in der Stadt, 1582 12 17 (Abschr.), fol. 144r–146v....

 
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