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in den Akten des Kaiserlichen Reichshofrats

 
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  • 21.

    Akte 21

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1618 – 1620

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Anordnungen (1618 10 10), dass Hämmerl erneut als Reichshofrat in verschiedenen Angelegenheiten tätig werden soll, dessen 02 1613 begonnener Dienst...
    ... als Reichshofrat seit 1617 07 28 unterbrochen war...

    Entscheidungen:
    ... Reinschrift), fol. 5rv; Befehl an die Hofkammer, Hämmerl eine jährliche Pension von 200 Gulden auszuzahlen, 1620 10 27 (Konz.), fol. 9r....
    ...Befehl über die erneute Bestallung Hämmerls, 1618 10 27 (Konz.), fol. 1r–2r, ferner (reingeschriebenes Konz.), fol. 3r–4r, ferner (revidierte...

  • 22.

    Akte 22

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1626

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Momma, Wolquin; Derichst, Abraham; Gansapel, Paul; Sulein, Peter, flüchtige Bürger aus Aachen...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Abschlag seiner nicht näher ausgeführten Forderungen von den Kaisern Matthias und Ferdinand II. angewiesen worden seien, akzeptieren die Beträge. Die...
    ...Anfertigung von Absolutionsdekreten für die Bezahlung von Geldstrafen wegen der Rebellion in Aachen. Die Hofkammer legt dar, die Bürger hätten zur...
    ... Hofkammer bittet daraufhin den Reichshofrat, entsprechende Absolutionsdekrete anfertigen zu lassen und sie Niesser zuzuleiten, damit dieser sie bei...
    ... Bezahlung ihrer Strafen niedrigere Beträge angeboten. Sowohl der Kaiser als auch der Hofzahlmeister Joseph Niesser von Steinstras, dem die Strafgelder als...
    ... Geldeingang den Bürgern aushändigen könne....

    Entscheidungen:
    ...Schreiben der Hofkammer an den Reichshofrat mit der Bitte, die üblichen Absolutionsdekrete auszufertigen und sie dem Hofzahlmeister zuzustellen...
    ..., 1626 04 08 (Ausf.), fol. 1r–2v; Beschluss des Geheimen Rats: Das Schreiben der Hofkammer an den Reichshofrat soll der Hofkammer zurückgegeben werden, damit diese den...
    ... Vorgang vorher dem Kaiser zur Ratifizierung vorlegen und anschließend der Reichshofkanzlei zur Ausfertigung der notwendigen Absolutionsdekrete wieder...
    ... zuleiten könne, 1626 06 11 (Ausf.), fol. 2v; Die Hofkammer bittet den Kaiser um einen Befehl an die Reichshofkanzlei, Absolutionsdekrete nach der Vorlage des...
    ... 1623 (09 11) angefertigten Dekrets auszufertigen, 1626 06 08 (Ausf.), fol. 3rv; Absolutionsdekret für Wolquin Momma, 1626 07 11 (revidierte Ausf.), fol. 6rv....

  • 23.

    Akte 23

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1626

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Bitte um Beurlaubung von der Tätigkeit in der oberpfälzischen Kommission zugunsten intensiver Untersuchung der Abrechnungsmängel des...
    ... Reichspfennigmeisters Zacharias Geizkofler...

    Entscheidungen:
    ...Die Erlaubnis wird erteilt; Hämmerl soll aber warten, bis ein Vertreter für seine Tätigkeit in der Kommission gefunden worden sei, 1626 12 03 (Konz...

  • 24.

    Akte 24

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1628 – 1629

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... dem Wert von 46 662 Gulden entsprechen. Leopold empfiehlt daher, Hämmerls Verdienste mit einem anderen Lehen abzugelten, z. B. mit einem solchen, das...
    ...Beratung über die Übertragung der vorderösterreichischen Herrschaft Ortenau als Abgeltung für aufgelaufene Forderungen in Höhe von 46 662 Gulden...
    ... wegen erbrachter Dienste . Erzherzog Leopold rät davon ab, Hämmerl Ortenau zuzusprechen, weil die vorderösterreichische Kammer mit 40 000 Gulden jährlich...
    ... im Rückstand sei. Würde Hämmerl mit Ortenau belehnt werden, gingen der Kammer weitere Einkünfte verloren. Außerdem würden die Einkünfte Ortenaus nicht...
    ... „von den Rebellen“ konfisziert worden sei. Daraufhin wird ein Gutachten vom Reichshofrat erstellt, demzufolge die Einkünfte der Herrschaft Ortenau...
    ... nicht mit der Herrschaft Ortenau zu belehnen, sondern auf „andere effektive Mittel“ zurückzugreifen, um Hämmerls Dienste zu vergüten....
    ... geringer als die Ausgaben seien. So stehe es um viele Gebiete Vorderösterreichs, weswegen die vorderösterreichische Kammer jährlich ein Minus zu verzeichnen...
    ... habe. Daher empfiehlt der Reichshofrat ebenfalls, Hämmerl eine andere Herrschaft zuzuweisen. Schließlich ergeht ein Befehl an die Hofkammer, Hämmerl...

    Entscheidungen:
    ...Gutachten Erzherzog Leopolds, 1628 08 24 (Ausf.), fol. 2r–4v; Votum ad imperatorem, 1629 01 20 (Ausf.), fol. 5r–6v; Befehl an die Hofkammer...

    Bemerkungen:
    ...Altsignatur: Fasz. 46, Nr. 5; Akte unvollständig und stellenweise aufgrund von Wasserschäden sehr schlecht lesbar...

  • 25.

    Akte 25

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1635 – 1643

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Bonaventura, Johann, Propst des Stifts Sankt Andreas an der Traisen; Klug, Johann, Hof- und Gerichtsadvokat, Reichshofratsagent, später: Lustrier von...
    ... Liebenstein, Sebastian, Kanoniker in Olmütz, Vetter der Frau Hämmerls, alle Vormünder der Kinder Hans Ulrich Hämmerls...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... ertragreichen passauischen Lehnszehnten, der Hämmerl noch zu Lebzeiten für seine treuen Dienste übertragen worden sei, verkaufen und den Erlös anderweitig anlegen...
    ... weiteren Schreiben an den Kaiser legt Lustrier dar, er habe erfahren, Maria Cecilia habe sich ohne vormundschaftliche Erlaubnis mit dem Kammerdiener Cigiaci...
    ... Kammerdiener widerspreche dem Landesbrauch. Die Ehe sei zu annullieren. Ferner bittet er um einen Verweis an den Propst von Sankt Andreas an der Traisen, weil...
    ... sowie Johann Klug, Hämmerls langjähriger Anwalt, als Vormünder eingesetzt werden. Nach ihrer Einsetzung bitten beide Vormünder um die Erlaubnis, den wenig...
    ... Hämmerls als Vormund für dessen Kinder eingesetzt. 1643 schlägt Lustrier den Reichshofrat Georg Friedrich Lindenspühr als Nachfolger für den verstorbenen...
    ... von Traun vom Propst des Stifts Sankt Andreas an der Traisen trauen lassen. Die heimliche Heirat der einzigen Tochter eines Reichshofrats mit einem...
    ... zu dürfen, was gestattet wird. Nach dem Tod Bonaventuras 1640 wird mit dem Ölmützer Kanoniker Sebastian Lustrier von Liebenstein 1642 ein Vetter...
    ... dieser das Eheversprechen eigenmächtig abgenommen habe, obwohl der Bräutigam vermutlich „widriger Religion auch anderderwerts schlecht qualifiziert“ sei....
    ...Vormundschaft über Leopold und Maria Cecilia Hämmerl, Kinder des verstorbenen Reichshofrats Hans Ulrich Hämmerl . Bonaventura bittet, dass er selbst...
    ... Klug vor. In die Vormundschaftszeit Lustriers fällt auch die Erneuerung der Belehnung mit dem halben Teil des Reichslehens Handschuhsheim. In einem...

    Entscheidungen:
    ...Der Herzog von Bayern möge Hämmerls hinterlassenen Kindern zu den 3 500 Gulden verhelfen, die Hämmerl noch aus der oberpfälzischen Kammer zustünden...
    ..., 1636 10 29 (Konz.), fol. 3rv; Zustimmung zum Verkauf der passauischen Lehen, 1637 07 28 (Konz.), fol. 22r–23v; Lehnsbrief Ferdinands III. für Johann Bonaventura und...
    ... Johann Klug, Vormünder der Kinder Hämmerls, über die Hälfte des handschuhsheimischen Reichslehens, 1638 01 26 (Abschr.), fol. 29r–30v; Bestellung...
    ... Lustriers als Vormund für die von Hämmerl hinterlassenen Kinder, 1642 01 31 (Konz.), fol. 36r–37v....

    Darin:
    ....); Vertrag zwischen Hans Ulrich Hämmerl und Georg Hermann von Stubenberg dem Jüngeren auf Klopfenberg wegen der Passauischen Lehen Schallaburg und Lichtenberg...
    ... Stubenberg über den Verkauf der Rechte an den Lehnszehnten des Hochstifts Passau für die Herrschaften Schallaburg und Lichtenberg, 1636 12 16 (Abschr.), fol...
    ..., 1635 07 28 (Abschr.), fol. 14r–15v; Vertrag zwischen Johann Bonaventura sowie Johann Klug, Vormünder der Kinder Hämmerls, und den Brüdern Georg sowie Wolf von...

  • 26.

    Akte 26

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1626 – 1627

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Huenecken, Matthias von, kaiserlicher Prezist des Domstifts Havelberg...

    Beklagter bzw. Antragsgegner:
    ...Havelberg, Domstift; Brandenburg, Kurfürst Georg Wilhelm von...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Brandenburg verwiesen. Huenecken bittet, das Stift unter Androhung einer Geldstrafe anzuweisen, das kaiserliche Recht der ersten Bitten zu achten. Nachdem das...
    ... erbetene Strafmandat ergangen ist, argumentiert der vom Domkapitel darüber unterrichtete Kurfürst von Brandenburg, das kaiserliche Recht der ersten Bitten...
    ..., dass dort in den letzten Jahren jemand aufgrund jenes Rechts eingesetzt worden wäre. Zudem sei Hueneckens Anspruch mit Simonie behaftet, da er seinen...
    ... einem von dem Reichhoffiskal Immendorff verfassten Rechtsgutachten wird freilich die Ansicht vertreten, dass sich das Recht der ersten Bitte nicht nur auf...
    ... Sohn als Präbendarius einsetzen wolle. Der Kurfürst bittet, die brandenburgische Oberhoheit über das Stift anzuerkennen und Huenecken abzuweisen. In...
    ... Kaiser vor einiger Zeit erteilte Recht, in die erste freiwerdende Pfründe eingesetzt zu werden, ignoriert und ihn stattdessen an Kurfürst Georg Wilhelm von...
    ...Streit um das kaiserliche Recht der ersten Bitten (Jus primarum precum) am Domstift Havelberg . Huenecken führt aus, das Domstift habe das ihm vom...
    ... gelte nur für reichsunmittelbare Stifte. Havelberg sei aber seit siebzig Jahren ein brandenburgisch-landsässiges Stift. Es dürfe schwer fallen zu beweisen...
    ... die die reichsunmittelbaren, sondern auf alle Stifte im Reich erstrecke. Daraufhin wird dem Kurfürst befohlen, dafür Sorge zu tragen, dass das Domstift...
    ... dem kaiserlichen Mandat Folge leistet....

    Entscheidungen:
    ..., 1626 04 20 (Konz.), fol. 5r–6v; Befehl an den Kurfürst von Brandenburg, das Domstift anzuweisen, das kaiserliche Recht der ersten Bitte zu achten und dem Mandat zu...
    ...Mandat sine clausula an das Domstift von Havelberg, die Ansprüche Hueneckens bei Strafe von 20 Goldmark innerhalb von zwei Monaten zu erfüllen...
    ... gehorchen, 1627 08 14 (Konz.), fol. 31r–32v....

    Darin:
    ...Formalia precum Imperialium, undat. (Abschr.), fol. 14r; Rechtsgutachten des kaiserlichen Rats und Reichshoffiskals Bartolomäus Immendorff...

  • 27.

    Akte 27

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1655 – 1656

    Beklagter bzw. Antragsgegner:
    ...Brandenburg, Kurfürst von...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... an den Kurfürsten von Brandenburg gelangt. Einer der Brüder Hüneckes habe den Kurfürst um Bestätigung der Lehen und des Braurechts gebeten, aber keine...
    ... Antwort erhalten. Daher bittet der Erzherzog den Kaiser, beim Kurfürst von Brandenburg zugunsten der Gebrüder Hünecke zu intervenieren....
    ... dessen Brüder Matthias und David mit den Höfen belehnt und ferner das Braurecht bewilligt. Durch den Friedensschluss von Münster sei das Bistum Halberstadt...
    ...Fürbitte Erzherzog Leopolds wegen der Belehnung mit vier Ackerhöfen in Dedeleben und das Braurecht . Der Erzherzog führt aus, er habe Hünecke sowie...

    Entscheidungen:
    ...Intervention an den Kurfürst von Brandenburg zugunsten der Brüder Hünecke, 1655 07 01 (Konz.), fol. 8rv....

    Darin:
    ...Fürbittschreiben Erzherzog Leopolds für Hünecke, 1655 06 95 (Ausf.), fol. 6r....

  • 28.

    Akte 28

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1705

    Beklagter bzw. Antragsgegner:
    ...Jenisch, Michael und Paul, Brüder...

    RHR-Agenten:
    ...Hünecke: Imbsen, Wilhelm von...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ..., mehrere Wechsel über eine Summe von 1 400 Reichstaler, die von ihm akzeptiert worden seien, zugunsten von Michael und Paul Jenisch einzulösen. Er habe sich...
    ... mit den Wechseln betrogen worden zu sein. Der Gläubiger habe ihm nämlich die Rücknahme der Wechsel zu einem bestimmten Zeitpunkt versprochen, obwohl er...
    ... schon kurz vor dem Bankrott gestanden habe. Hünecke beruft sich auf ein zurückliegendes Urteil desselben Stadtgerichts, welches in einem ähnlichen Fall...
    ... auf die Ungültigkeit seines Akzepts berufen, was von dem Stadtgericht nicht berücksichtigt worden sei. Er behauptet, von einem (ungenannten) Gläubiger...
    ... entschieden habe, dass betrügerische Wechselbriefe ungültig und die entsprechenden Akzepte nichtig seien. In diesem Sinne hätte das Stadtgericht auch in seinem...
    ...Appellation gegen ein Urteil des Hamburger Stadtgerichts in einem Streit um ein Wechselgeschäft . Hünecke führt aus, er sei verurteilt worden...
    ... Fall urteilen müssen....

    Entscheidungen:
    ...Befehl an die Stadt Hamburg, innerhalb von zwei Monaten einen ausführlichen Bericht einzureichen, 1705 09 26 (Konz.), fol. 11r....

    Darin:
    ...Urteil des Hamburger Stadtgerichts, 1705 07 13 (Abschr.), fol. 2r; Notariatsinstrument....

  • 29.

    Akte 29

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1705

    RHR-Agenten:
    ...Hünecke: Imbsen, Wilhelm von...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Bankrott gestanden habe. Hünecke beruft sich auf ein zurückliegendes Urteil desselben Stadtgerichts, welches in einem ähnlichen Fall entschieden habe, dass...
    ... betrügerische Wechselbriefe ungültig und die entsprechenden Akzepte nichtig seien. In diesem Sinne hätte das Gericht auch in seinem Fall urteilen müssen....
    ... Wechsel über eine Summe von 1 152 Reichstaler, die von ihm akzeptiert worden seien, zugunsten von Dieckmann und Meute einzulösen. Er habe sich auf die...
    ... Ungültigkeit seines Akzepts berufen, was von dem Stadtgericht nicht berücksichtigt worden sei. Er legt dar, er sein von einem (ungenannten) Gläubiger mit den...
    ... Wechseln betrogen worden. Der Gläubiger habe ihm nämlich die Rücknahme der Wechsel zu einem bestimmten Zeitpunkt versprochen, obwohl er schon kurz vor dem...
    ...Appellation gegen ein Urteil der Stadt Hamburg in einem Streit um ein Wechselgeschäft . Hünecke trägt vor, er sei dazu verurteilt worden, mehrere...

    Entscheidungen:
    ...Befehl an die Stadt Hamburg, innerhalb von zwei Monaten einen ausführlichen Bericht vorzulegen, 1705 09 26 (Konz.), fol. 10r....

    Darin:
    ...Urteil des Hamburger Stadtgerichts, 1705 07 13 (Abschr.), fol. 8rv; Notariatsinstrument....

  • 30.

    Akte 30

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1654 – 1664

    Beklagter bzw. Antragsgegner:
    ...Brandt, Kurt; Hartz, Jasper; Hencke, Hermann und Konsorten, alle Älteste der Lübecker Bergenfahrer; Jürgens, Klaus, Ältester der Lübecker...
    ... Bergenfahrer und seine Erben, für diese als Vormünder: Brandt, Kurt; Dahme, Klaus; Steineke, Johann, Ältester der Lübecker Bergenfahrer und seine Erben, für sie...

    RHR-Agenten:
    ...Heinicke: Schrimpf, Jonas (Vollmacht, 1655 07 28/18, Ausf., fol. 69r–70v) Hencke; Brandt; Hartz; Gravenstett; Erben des Wilckens; Erben des...
    ... Mestmachers; Konsorten: Graas, Johann (Vollmacht, 1654 06 12, Ausf., fol. 51r–52v) Steineke; Brandt; Dahme: Graas, Johann (Vollmacht, 1654 08 03, Ausf., fol...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Beklagten nicht auf Heinickes Klage einzulassen brauchten, und zweitens, dass Heinicke den Bergenfahrern öffentlich Abbitte leisten und ihnen die...
    .... Ihm wurde die Möglichkeit belassen, im Hinblick auf seine Forderungen an den Diener einen neuen Prozess zu führen, den er aber ebenfalls verlor und der...
    ... Prozesskosten ersetzen muss. Gegen diese beiden Entscheidungen, die sich in fünf Lübecker Einzelurteilen niedergeschlagen haben, appelliert Heinicke beim...
    ... ehemaligen Bergener Handelsdieners Peter Alwart . Heinicke hatte seinen Diener Alwart, der lange Zeit sein Handelshaus in Bergen führte, wegen Veruntreuung...
    ... zunächst vor dem im norwegischen Bergen tätigen Gericht der hansischen Kaufleute, welches der „Ehrbare Kaufmann“ genannt wurde (fol. 74v), und schließlich...
    ... Prozessen als Deputierte eingesetzten Ältesten der Lübecker Bergenfahrer sowie die aus diesem Kreis berufenen Zeugen an, falsche Zeugnisse ausgestellt bzw...
    .... abgelegt zu haben. Das trug ihm wiederum eine Injurienklage seitens der Beklagten ein. Das Lübecker Stadtgericht entschied 1653 erstens, dass sich die...
    ... auch bei der Stadt Lübeck verklagt. Alwart hatte die Veruntreuung bestritten und im Gegenzug ausstehenden Lohn verlangt. Nachdem die von beiden Gerichten...
    ... Reichshofrat, der die Appellation in den wesentlichen Punkten auch zulässt. Dem widerspricht der Anwalt der Beklagten mit dem Argument, der Streitwert belaufe...
    ... sich bloß auf 438 Reichstaler und unterschreite somit den im Lübecker Appellationsprivileg festgelegten Mindeststreitwert von 500 Lübische Gulden bzw...
    .... 1 000 Reichstaler. Er bittet daher, Heinicke wegen Missachtung jenes Privilegs zu bestrafen und ihn wegen seiner Appellation an das zuständige Gericht zu verweisen...
    ... falscher Zeugnisse Beklagten auf, innerhalb von drei Monaten Stellung zu nehmen. In der Folge sind die Appellaten bestrebt, ihre Alwart ausgestellten...
    ... prozesserheblichen Akten ermitteln und zusammen mit einem Votum an den Reichshofrat zurückschicken soll. Damit bricht die umfangreiche Akte ab....
    ...Appellation gegen Urteile der Stadt Lübeck in Zeugnis- und Injuriensachen im Nachgang eines Streits um Lohnrückstand und Veruntreuungen des...
    ... intendierte Einigung zur Güte gescheitert war, klagte Heinicke weiter. Daraufhin wurde er in Lübeck dazu verurteilt, seinem Diener 2 120 Lübische Mark zu zahlen...
    ... ihm weitere 1 000 Mark kostete. Heinicke, der seinen Gesamtschaden auf 32 000 Lübische Mark veranschlagte, klagte schließlich die in den Lübecker...
    .... Diese Bitte wird abgelehnt. Der Reichshofrat spricht in seinem Urteil von 1656 Heinicke von der Injurienschuld frei und fordert die von Heinicke wegen...
    ... Zeugnisse und Rechnungsbestätigungen zu verifizieren. 1660 wird das Domkapitel in Lübeck mit einer Kommission „ad liquidandum“ beauftragt, die alle...

    Entscheidungen:
    .... 31r–32v; Die Inrotulation der Akten soll durch die Kommissare Sinzendorf und Schütz vorgenommen werden, 1656 06 30 (Verm.), fol. 146v; Urteil...
    ...Zitation Brandts, Hartzes, Henckes und Konsorten, 1654 01 16 (Konz.), fol. 15r–16v; Inhibition an die Stadt Lübeck, 1654 01 16 (Konz.), fol. 17r–18v...
    ...; Compulsoriales, 1654 01 16 (Konz.), fol. 19r–20v; ferner 1654 06 02 (Konz.), fol. 27r–29v; Zitation der Erben von Steineke und Jürgens, 1654 06 02 (Konz.), fol...
    ..., 1656 09 12 (Konz.), fol. 149r–150r; Die Bitte der Appellaten um Revision des Urteils wird abgeschlagen, 1659 02 11 (Verm.), fol. 178v; Auftrag zu einer Kommission...

    Darin:
    ... Konsorten, 1653 11 18 (Abschr.), fol. 5r; Bergenfahrer contra Heinicke, 1653 11 18 (Abschr.), fol. 7r; Heinicke contra die Bürgen Steineke, Jürgens bzw. deren...
    ...; Befragung von Ältermann, Sekretär und 18 Personen des Kontors von Bergen über die Verpflichtungen von Dienstherren und Handelsdienern, 1656 11 12 (Ausf.), fol...
    .... 221r–225v; Fürbittschreiben der Stadt Lübeck für die Erben von Hencke sowie für Hartz, Brandt und Konsorten, 1660 06 07 (Ausf.), fol. 306rv; Befragung...
    ... Erben und deren Prinzipal Alwart, 1653 12 02 (Abschr.), fol. 10r (u. a.); Bergenfahrer contra Heinicke in puncto Kosten, 1653 12 09 (Abschr.), fol. 11r...
    ...Urteile der Stadt Lübeck in Sachen: Alwart contra Heinicke, 1646 03 13 (Abschr.), fol. 36rv (u. a.); Heinicke contra Brandt und Konsorten...
    ..., 1646 03 13 (Abschr.), fol. 38rv (u. a.); Heinicke contra Steineke und Jürgens in puncto Kaution, 1649 11 28 (Abschr.), fol. 123rv (u. a.); Heinicke contra Hencken und...
    ...; Bergenfahrer contra Heinicke in puncto Beleidigung und Kosten, 1653 12 09 (Abschr.), fol. 13r; Heinicke contra Bergenfahrer, 1654 03 08 (Abschr.), fol. 117r–118r...
    ... der Ältesten der Lübecker Bergenfahrer über korrekte Rechnungsführung im Stil der Bergenfahrer, 1659 08 10, fol. 268r–271v; 1659 08 26, fol. 264r–266v...
    ...; 1659 08 18, fol. 276r–280v; 1659 08 22, fol. 272v–275v; 1660 03 05, fol. 297r–298v; 1660 03 30, fol. 301r–302v; Rechnungen: fol. 187r–204r, 217r–221r, 428r–473v...
    ...; Notariatsinstrumente....

    Bemerkungen:
    ...Altsignatur: Fasz. 47, Nr. 5; Fasz. 47, Nr. 6. Einband eines anwaltlichen Schriftsatzes ist Fragment einer Handschrift aus dem 14. Jahrhundert....

 
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