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in den Akten des Kaiserlichen Reichshofrats

 
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  • 1.

    Akte 28

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1705

    Beklagter bzw. Antragsgegner:
    ...Jenisch, Michael und Paul, Brüder...

    RHR-Agenten:
    ...Hünecke: Imbsen, Wilhelm von...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ..., mehrere Wechsel über eine Summe von 1 400 Reichstaler, die von ihm akzeptiert worden seien, zugunsten von Michael und Paul Jenisch einzulösen. Er habe sich...
    ... mit den Wechseln betrogen worden zu sein. Der Gläubiger habe ihm nämlich die Rücknahme der Wechsel zu einem bestimmten Zeitpunkt versprochen, obwohl er...
    ... schon kurz vor dem Bankrott gestanden habe. Hünecke beruft sich auf ein zurückliegendes Urteil desselben Stadtgerichts, welches in einem ähnlichen Fall...
    ... auf die Ungültigkeit seines Akzepts berufen, was von dem Stadtgericht nicht berücksichtigt worden sei. Er behauptet, von einem (ungenannten) Gläubiger...
    ... entschieden habe, dass betrügerische Wechselbriefe ungültig und die entsprechenden Akzepte nichtig seien. In diesem Sinne hätte das Stadtgericht auch in seinem...
    ...Appellation gegen ein Urteil des Hamburger Stadtgerichts in einem Streit um ein Wechselgeschäft . Hünecke führt aus, er sei verurteilt worden...
    ... Fall urteilen müssen....

    Entscheidungen:
    ...Befehl an die Stadt Hamburg, innerhalb von zwei Monaten einen ausführlichen Bericht einzureichen, 1705 09 26 (Konz.), fol. 11r....

    Darin:
    ...Urteil des Hamburger Stadtgerichts, 1705 07 13 (Abschr.), fol. 2r; Notariatsinstrument....

  • 2.

    Akte 29

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1705

    RHR-Agenten:
    ...Hünecke: Imbsen, Wilhelm von...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Bankrott gestanden habe. Hünecke beruft sich auf ein zurückliegendes Urteil desselben Stadtgerichts, welches in einem ähnlichen Fall entschieden habe, dass...
    ... betrügerische Wechselbriefe ungültig und die entsprechenden Akzepte nichtig seien. In diesem Sinne hätte das Gericht auch in seinem Fall urteilen müssen....
    ... Wechsel über eine Summe von 1 152 Reichstaler, die von ihm akzeptiert worden seien, zugunsten von Dieckmann und Meute einzulösen. Er habe sich auf die...
    ... Ungültigkeit seines Akzepts berufen, was von dem Stadtgericht nicht berücksichtigt worden sei. Er legt dar, er sein von einem (ungenannten) Gläubiger mit den...
    ... Wechseln betrogen worden. Der Gläubiger habe ihm nämlich die Rücknahme der Wechsel zu einem bestimmten Zeitpunkt versprochen, obwohl er schon kurz vor dem...
    ...Appellation gegen ein Urteil der Stadt Hamburg in einem Streit um ein Wechselgeschäft . Hünecke trägt vor, er sei dazu verurteilt worden, mehrere...

    Entscheidungen:
    ...Befehl an die Stadt Hamburg, innerhalb von zwei Monaten einen ausführlichen Bericht vorzulegen, 1705 09 26 (Konz.), fol. 10r....

    Darin:
    ...Urteil des Hamburger Stadtgerichts, 1705 07 13 (Abschr.), fol. 8rv; Notariatsinstrument....

  • 3.

    Akte 502

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1706

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... verkauft und sich wegen der noch ausstehenden 600 Reichstaler mit dem Beklagten verglichen. Der Beklagte habe sich nicht an den Vergleich gehalten, woraufhin...
    ...Bitte um ein Reskript zur Exekution eines Urteils des Hildesheimer Domkapitels im Streit um unzureichendes Pfand für nicht bezahlte Schulden . Der...
    ... als Pfand Tabak („Tobacks bladen“) gestellt. Die Rückzahlung der Schuld sei nicht geschehen. Der Kläger habe daraufhin den Tabak für 900 Reichstaler...
    ... Hildesheimer Hofgericht gegen das Urteil des Stadtgerichts appelliert und von demselben eine „reformatoria“ erhalten, „welche aber hernach von dem dombcapitul...
    ... abschriftlich beigefügte Auszug aus dem Reichshofratsprotokoll führt aus, der Kläger habe dem Beklagten 1 500 Reichstaler geliehen. Der Beklagte habe dem Kläger...
    ... sich der Kläger an das Hildesheimer Stadtgericht gewandt habe. Dieses habe ihm die 600 Reichstaler zugesprochen. Daraufhin habe der Beklagte beim...
    ... daselbst wiederumb cassirt“ (fol. 2r). Gegen das Urteil des Domkapitels (das das erstinstanzliche Urteil bestätigt) habe der Beklagte „vermutlich“ beim...

  • 4.

    Akte 510

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1704

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hörnigk, Johann Moritz von, Reichshofratsagent...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Klage wegen ausgelegter Kosten und ausstehender Vergütung für anwaltliche Vertretung...

    Entscheidungen:
    ...Befehl an die Stadt Frankfurt, den Kläger zu seinem Geld zu verhelfen und zu berichten, 1704 05 16 (Konz.), fol. 5rv....

    Darin:
    ... einen Schreiben des Beklagten, wonach dessen in Wien lebender Bruder Samuel Stern mit dem Kläger wegen der Vertretung im Streit mit de Rhone einen...
    ...Verzeichnis über ausstehende Vergütung und ausgelegte anwaltliche Kosten für Juni 1692 bis November 1702, fol. 2r–3v. Bericht der Stadt Frankfurt mit...
    ... gütlichen Vergleich geschlossen habe, 1704 07 19 (Ausf.), fol. 7r–10v....

  • 5.

    Akte 511

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1705

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hörnigk, Johann Moritz von, Reichshofratsagent...

    Beklagter bzw. Antragsgegner:
    ...Oppenheimer, Daniel, Jude, und dessen Witwe und Erben...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Klage wegen ausgelegter Kosten und ausstehender Vergütung für anwaltliche Vertretung im Streit des Beklagten gegen den Reichshoffiskal in Sachen...
    ... Münzwesen im Reich...

    Entscheidungen:
    ...Dem beklagten Teil soll befohlen werden, den Kläger zu befriedigen und darüber innerhalb von zwei Monaten zu berichten, 1705 04 08 (Verm.), fol. 3v...
    ... einen neuen Termin mit Zweimonatsfrist zu setzen; falls der Beklagte die Zahlung nicht leisten sollte, soll der Fürst den Kläger mit Geld aus dem bei ihm...
    ...; dieser Befehl soll mit Androhung der Exekution wiederholt werden, 1705 06 25 (Verm.), fol. 7v; Dem Fürst von Oettingen soll befohlen werden, dem Beklagten...
    ... (dem Fürst) stehenden Kapital des Beklagten befriedigen, 1705 09 10 (Verm.), fol. 11v....

  • 6.

    Akte 513

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1705

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hörnigk, Johann Moritz von, Reichshofratsagent...

    Beklagter bzw. Antragsgegner:
    ...Nagel, Freiherr von, Deutschordensritter und fürstlich münsterischer Obrist über ein Regiment zu Fuß...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Klage wegen ausgelegter Kosten und ausstehender Vergütung für anwaltliche Vertretung in dem Appellationsverfahren des Beklagten gegen von Mestrumb...

    Entscheidungen:
    ...Befehl an den Bischof von Münster, den Kläger zu seinem Geld zu verhelfen und zu berichten, 1705 07 21 (Konz.), fol. 5r; es soll ein strengerer...
    ... Befehl ergehen, 1706 04 15 (Verm.), fol. 10v....

    Darin:
    ...Verzeichnis über ausstehende Vergütung und ausgelegte anwaltliche Kosten für Juli 1701 bis März 1702, fol. 2rv, 9r....

  • 7.

    Akte 514

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1706

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hörnigk, Johann Moritz von, Reichshofratsagent...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Klage wegen ausgelegter Kosten und ausstehender Vergütung für anwaltliche Vertretung in dem Streit zwischen dem Beklagten und dem Grafen von Solms...
    ...-Hohensolms...

    Entscheidungen:
    ...Die Klageschrift soll dem Beklagten mitgeteilt und demselben befohlen werden, den Kläger zu befriedigen und dies anzuzeigen, damit nicht des Klägers...
    ... Bitte um Exekution entsprochen werden müsse, 1706 07 13 (Verm.), fol. 2v....

  • 8.

    Akte 515

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1706

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hörnigk, Johann Moritz von, Reichshofratsagent...

    Beklagter bzw. Antragsgegner:
    ...Schweln, David Löw; Scheuer, Jakob David, Schutzjuden aus Frankfurt am Main...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Anchel Ochs vorgetragen, der ihn um die Vertretung der beiden Juden gebeten habe; dieser habe ihm bedeutet, sich an seinen Vater, Löw Ochs, zu wenden, was...
    ...Klage wegen ausgelegter Kosten und ausstehender Vergütung für anwaltliche Vertretung . Der Kläger führt aus, er habe seine Forderungen zunächst...
    ... er, Kläger, ebenfalls vergeblich getan habe....

    Entscheidungen:
    ...Befehl an die Stadt Frankfurt, die Beklagten zu Bezahlung anzuhalten oder ihre Gegenrede anzuhören und darüber innerhalb von zwei Monaten zu...
    ... berichten, 1706 07 27 (Konz.), fol. 5r....

    Darin:
    ...Verzeichnis über ausstehende Vergütung und ausgelegte anwaltliche Kosten für Schweln, Oktober 1704 bis November 1705, fol. 2r; desgl. für Scheuer...

  • 9.

    Akte 516

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1705

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hörnigk, Johann Moritz von, Reichshofratsagent...

    Beklagter bzw. Antragsgegner:
    ...Löwencron, Freiherr von, genannt Rischelle...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Klage wegen ausgelegter Kosten und ausstehender Vergütung für anwaltliche Vertretung...

    Entscheidungen:
    ...Antragsgemäß soll das in der Schuldsache von Künsberg und Konsorten gegen den Beklagten an Markgraf Christian Ernst von Brandenburg-Kulmbach...
    ... ergangene Reskript „pro administranda justitia“ von 1705 10 08 um einen Passus über die Forderungen des Klägers erweitert werden, 1705 12 10 (Verm.), fol. 4v....

    Darin:
    ...Verzeichnis über ausstehende Vergütung und ausgelegte anwaltliche Kosten für September 1697 bis Mai 1702, fol. 2r–3r....

  • 10.

    Akte 517

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1706

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hörnigk, Johann Moritz von, Reichshofratsagent...

    Beklagter bzw. Antragsgegner:
    ...Bührische Erbe, Lübeck...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Klage wegen ausgelegter Kosten und ausstehender Vergütung für anwaltliche Vertretung in dem Appellationsverfahren der Beklagten gegen die selckischen...

    Entscheidungen:
    ...Der Stadt Lübeck soll befohlen werden, die Beklagten zur Bezahlung anzuhalten oder zu berichten, falls diese Einwände hätten, 1706 02 01 (Verm.), fol...

    Darin:
    ...Verzeichnis über ausstehende Vergütung und ausgelegte anwaltliche Kosten für Dezember 1703 bis Januar 1706, fol. 2r–3r...

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