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  • 11.

    Akte 290

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  1
    Zeitraum:  1603

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hanau-Münzenberg, Gf. Philipp Ludwig II. von...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Gerichtsprivilegs seiner Vorfahren. Während der lang andauernden Vormundschaftsregierung seien viele Herrschaftsrechte verloren gegangen. Deshalb bittet Gf. Philipp...
    ... Ludwig II. den Kaiser, einen Befehl an ihn ergehen zu lassen, alle ihm zustehenden Herrschaftsrechte wieder an sich zu ziehen und auszuüben....
    ... Hanau-Münzenberg informiert den Kaiser, daß er aus verschiedenen Ursachen selbst nicht abkömmlich sei. Deshalb bittet er darum, seinem bevollmächtigten...
    ...Bitte um Belehnung, um Bestätigung eines Gerichtsprivilegs und um einen ksl. Befehl wegen Ausübung der Herrschaftsrechte; Gf. Philipp Ludwig II. von...
    ... Rat, Dr. Otto Schultheß, in Vertretung seiner Person die Lehen zu übertragen, die vor ihm sein Vater innehatte. Weiter ersucht er um Bestätigung des...

    Entscheidungen:
    ...Ksl. Befehl an den Gf. von Hanau-Münzenberg, seine Herrschaftsrechte auszuüben und vor Übergriffen durch andere zu schützen. Während der...
    ... Vormundschaftsregierung verlorengegangene Rechte sind durch die im Recht vorgesehenen Mittel zurückzuerlangen. Zu diesem Zweck soll der Graf auch von seinen Vasallen die...
    ... Huldigung verlangen, 1603 03 18, (Konz.) fol. 6r–8v....

  • 12.

    Akte 308

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  1
    Zeitraum:  1605

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hanau-Münzenberg, Gf. Philipp Ludwig II. von...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Gf. Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg hat den Kaiser um Promotorialschreiben an den Kammerrichter gebeten, damit seine am RKG rechtshängigen...
    ... Prozesse zügig zu Ende geführt werden....

    Entscheidungen:
    ...Ksl. Promotorialschreiben an den Kammerrichter, 1605 02 14, (Konz.) fol. 1r–2v....

  • 13.

    Akte 309

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  1
    Zeitraum:  1605

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hanau-Münzenberg, Gf. Philipp Ludwig II. von...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Bitte um ksl. Verfügung wegen Strafens von Untertanen in Bausachen; Gf. Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg informiert den Kaiser, Bgm. und Rat...
    ... Strafgeld von 500 Gulden belegt worden. Mehrfach habe man die Strafe von ehemaligen Bürgern der Stadt eingezogen, die aber bereits das Bürgerrecht...
    ... der Stadt Frankfurt hätten ein Verbot für die Bürger der Stadt erlassen, im Herrschaftsgebiet des Grafen zu bauen. Die Zuwiderhandlung sei mit einem...
    ... niedergelegt und die Nachsteuer entrichtet hätten. Auch gegen Personen, die schon vor Verkündigung des Verbots ein Haus gebaut hätten, sei die Strafzahlung...
    ... verhängt worden. Der Graf ruft den Kaiser um Hilfe an....

    Entscheidungen:
    ... gültigen Rechtsentscheid wird die weitere Erhebung des Strafgelds ebenso verboten wie Tätlichkeiten gegen den Grafen. Hat die Stadt Forderungen gegenüber ihm...
    ... oder denjenigen, die in seinem Herrschaftsgebiet Grundbesitz kaufen, bauen oder im Recht erlaubtes Handwerk betreiben, sollen sie sich an den Rechtsweg...
    ... die von ­ihnen gezahlte Strafe unentgeltlich und ohne Zurückweisung gegen die von Gf. Philipp Ludwig II. angebotenen Kaution zurückzuerstatten. Bis zum...
    ... halten. Ladung, um innerhalb von zwei Monaten den Gehorsamsnachweis zu erbringen oder relevante Gründe für die Nichtbefolgung vorzutragen. Auch im Fall des...
    ... Nichterscheinens soll das Verfahren auf Bitten des Grafen fortgesetzt werden, 1605 003 01, (Konz.) fol. 3r–15v....
    ...Ksl. Mandat gegen die Stadt Frankfurt, unter Strafandrohung von 30 Mark lötigem Gold ihren ehemaligen Bürgern Daniel Maskha und Christoph Escaliet...

  • 14.

    Akte 313

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  1
    Zeitraum:  1623

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hanau-Lichtenberg, Gf. Johann Reinhard I. von...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Ortschaft Thronheim (Traenheim ) im Amt Wolfprun als Reichslehen inne. Hegersheim, der Lehensträger der anderen Hälfte, sei der letzte seines Stamms. Deshalb...
    ... bittet der Graf den Kaiser, ihn und seine männlichen Erben nach dem Tod Hegersheims auch mit der zweiten Hälfte der Ortschaft zu belehnen....
    ...Bitte um Verleihung einer Exspektanz auf ein Reichslehen; Gf. Johann Reinhard I. von Hanau-Lichtenberg teilt dem Kaiser mit, er habe die Hälfte der...

    Entscheidungen:
    ...Gutachten des RHR: Eigentlich hat der RHR keine Einwände gegen die Belehnung Gf. Johann Reinhards I. Aber der Reichsvizekanzler hat bereits eine ksl...
    .... Exspektanz auf das Lehen erhalten, 1623 06 13, fol. 3r–4v. Ksl. Beschluß: Zu überprüfen, ob und welcher Art der Vizekanzler die Exspektanz erlangt hat. Wenn es...
    ... von Rechts wegen möglich ist, Gf. Johann Reinhard I. die ­Exspektanz zu geben, 1623 06 19, (Vermerk) fol. 4v....

  • 15.

    Akte 314

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  1
    Zeitraum:  1623

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hanau-Lichtenberg, Gf. Johann Reinhard I. von...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Zusage, den zugewucherten und schlecht passierbaren Fluß Lauter wieder flößbar zu machen, von Bf. Philipp Christoph von Speyer die Erlaubnis erhalten, Holz...
    ... wollen, sei sie vom Bischof zurückgezogen worden. Er habe erklärt, er werde auch in Zukunft keine Genehmigung zur Passage des Flusses mehr erteilen. Gf...
    .... Johann Reinhard I. bittet den Kaiser, durch einen entsprechenden Befehl die Sperrung des Flusses aufzuheben....
    ..., das er verkaufen wolle, auf der Lauter zu transportieren. Als er jedoch nach der Herrichtung des Flusses von dieser Erlaubnis habe Gebrauch machen...
    ...Bitte um ksl. Befehl in Auseinandersetzung um Freigabe einer Flußpassage; Gf. Johann Reinhard I. von Hanau-Lichtenberg berichtet, er habe gegen die...

  • 16.

    Akte 326

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  1
    Zeitraum:  1622

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Pfraumheim, Söhne des verstorbenen Heinrich von; für sie als Vormünder: ­Beringer, Nikolaus, Händler und Bürger der Stadt Frankfurt; Baur, Jakob...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... in Besitz nehmen wollten, seien sie von den Dienern Gf. Ludwigs II. daran gehindert worden. Auch die Vorlage des Kaufvertrags habe nicht zur Belehnung...
    ... geführt. Da die Vormünder befürchten, Gf. Ludwig II. versuche, den Vorgang endlos zu verschleppen, bitten sie den Kaiser um einen Kommissionsauftrag zu Güte...
    ..., der Söhne des verstorbenen Heinrich von Pfraumheim, hätten ihren Anteil am Lehen Niederhofheim an die Mitlehnsträger der Linie Pfraumheim-Klettenberg...
    ... um Unterstützung an Gf. Ludwig II. von Nassau-Weilburg als den zuständigen Lehensherren gewendet. Dieser habe jedoch vor einer Entscheidung die Vorlage...
    ... und Recht an Ebf. Johann III. von Mainz. Nachdem auch ein ksl. Fürbittschreiben keine Wirkung erzielt, ersuchen sie den Kaiser erneut um Einrichtung...
    ... verpfändet. Im Interesse ihrer Mündel hätten sie versucht, gegen Zahlung des Pfandschillings diesen Anteil wieder zurückzuerhalten. Der Stolberger Amtmann in...
    ...Bitte um Einrichtung einer ksl. Kommission in Lehensangelegenheit; Nikolaus Beringer und Jakob Baur berichten dem Kaiser, die Vorfahren ihrer Mündel...
    ... Königstein, Philipp Wolf von Pfraumheim, der letzte Vertreter der Linie Klettenberg, habe ihr Angebot jedoch abgelehnt. Daraufhin hätten sie sich mit der Bitte...
    ... weiterer Dokumente verlangt. Als Beringer und Baur nach dem Tod des Stolberger Amtmanns Philipp Wolf von Pfraumheim-Klettenberg Niederhofheim für ihre Mündel...
    ... einer Kommission und die Sequestration der Lehenseinkünfte für die Dauer der Verhandlungen....

  • 17.

    Akte 352

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  1
    Zeitraum:  1623

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Hanau-Lichtenberg, Gf. Johann Reinhard I. von...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Kredenzschreiben Gf. Johann Reinhards I. von Hanau-Lichtenberg für seinen Amtmann und Rat, Georg Ehrenreich Lindtmüller....

  • 18.

    Akte 402

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  1
    Zeitraum:  1605

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    .... Er bietet seine Dienste als ksl. Abgesandter zu diesem Tag an und hebt seine guten Kontakte zu einigen Lübecker Ratsherren hervor....
    ...Information über einen Hansetag; Seltzern informiert den Geheimen Rat, daß in der Woche nach Cantate (1605 05 08) ein Hansetag in Lübeck stattfindet...

  • 19.

    Akte 406

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  1
    Zeitraum:  1611

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Stade, Bgm. und Rat...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Waren abgenommen worden. In einem Verfahren wegen der Übergriffe auf der Niederelbe habe Stade bereits am RKG ein Endurteil zu seinen Gunsten erstritten...
    ... Mißerfolgs vor Gericht bemühten sich Bgm. und Rat der Stadt Hamburg, Stade durch die Erhöhung von Zöllen sowie Tonnen- und Bakengeld weiteren Schaden zuzufügen...
    ... habe, und befürchten, daß sie dort die eigennützigen Interessen Hamburgs vertreten sollten. Für diesen Fall bitten sie den Kaiser, Stade und seine...
    .... Sie hätten der Stadt Stade Nahrungsmittel, die diese von britischen Kaufleuten erworben habe, abgenommen und mit Gewalt das Stapelrecht durchgesetzt...
    ... benachbarten Fürsten und Städte zu informieren und keine Entscheidungen zu treffen, ohne sie vorher dazu angehört zu haben. Eine gleiche Bitte richten sie an Bf...
    ... und Buxtehude wegen der Übergriffe auf der oberen Elbe am RKG gegen Hamburg führe, sei abgeschlossen. Hier warte man auf das Urteil. Angesichts ihres...
    ... beschuldigen Bgm. und Rat der Stadt Hamburg, seit vielen Jahren die freie Schiffahrt auf der Elbe zu beeinträchtigen. Wiederholt seien Stader Bürgern Schiffe und...
    ..., das sie jedoch nie in dieser Form besessen hätten. Bgm. und Rat Stades seien in Erfahrung gekommen, daß Hamburg seine Abgesandten zum Kaiser geschickt...
    ...Auseinandersetzung um Beeinträchtigung der freien Schiffahrt und gewaltsamer Übergriffe auf Kaufleute und ihre Schiffe; Bgm. und Rat der Stadt Stade...
    .... Ein weiteres Verfahren, das Stade gemeinsam mit den Hgg. von Braunschweig-Lüneburg, Braunschweig-Celle und Braunschweig-Harburg und den Städten Lüneburg...

    Darin:
    .... Endurteil des RKG im Fall Stade gegen die Stadt Hamburg, 1610 01 19, fol. 5rv, fol. 27rv. Urteil des RKG im Fall Jakobs von der Dosen et consortes gegen die...
    ...Dekret Ks. Rudolphs II. für die Stadt Hamburg (Tonnengeld), 1587 04 08, fol. 9r–10r, fol. 31r–32r. Befehl Ks. Rudolphs II. an die Stadt Hamburg...
    ... (Tonnen- und Bakengeld), 1587 07 31, fol. 10r–12v, fol. 32r–34v. Befehl Ks. Rudolphs II. an die Stadt Hamburg (freie Elbschiffahrt), 1609 10 20, fol. 13r...
    ...–15v, fol. 35r–37v. Mandat sine clausula Ks. Rudolphs II. gegen die Stadt Hamburg (Zollerhöhung, Kriegsschiffe), 1609, fol. 15v–20v, fol. 37v–41v...

  • 20.

    Akte 407

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  1
    Zeitraum:  1611

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... zunehmendem Maß mißachtet und den gesamten Handel weitgehend nach Stade gezogen. Hamburg habe dadurch zusätzlich großen wirtschaftlichen Schaden erlitten. Um...
    .... Elisabeth I. von England ausüben und sie dazu bewegen zu können, die den Hansekaufleuten in ihrem Reich entzogenen Privilegien zu restituieren. Dieser Plan...
    ... sei fehlgeschlagen und Hamburg habe in besonderem Maß unter den folgenden wirtschaftlichen Repressalien von Seiten Englands zu leiden. Zusätzlich hätten...
    ... den weiteren Niedergang zu verhindern, bittet die Stadt den Kaiser um die Erlaubnis, ebenso wie Stade den britischen Kaufleuten eine Handelsresidenz...
    ...Bitte um ksl. Erlaubnis, eine Handelsresidenz gewähren zu dürfen; Hamburg legt dar, die Stadt habe in den Jahren 1567 bis 1578 den englischen...
    ... Kaufleuten eine Handelsresidenz gewährt. Auf Bitten der übrigen Hansestädte sei die Genehmigung 1578 nicht verlängert worden, da man hoffte, so Druck auf Kgn...
    ... die Stadt Stade und die dort Handel treibenden englischen Kaufleute die Zölle, Freiheiten und Gerechtigkeiten, die Hamburg auf der Elbe besitze, in...
    ... gewähren zu dürfen. Sie geben zu ­bedenken, daß Hamburg seit 1594 mehr als 100000 Gulden zusätzliche Steuern gezahlt habe. Es sei der Stadt in Zukunft nicht...
    ... mehr möglich, eine solche Leistung zu erbringen, sollten sich die britischen Kaufleute nur in Stade oder einem anderen Ort im Reich niederlassen dürfen...
    .... Außerdem würde sich die Gewährung einer solchen Residenz in Hamburg positiv auf die gütlichen Verhandlungen mit Kg. Jakob I. von Großbritannien auswirken....

    Entscheidungen:
    ...Gutachten des RHR: Wiederaufnahme der gütlichen Verhandlungen mit Kg. Jakob I. über die Handelsstreitigkeiten; Hamburg soll dem Kaiser den...
    ... Vertragsentwurf für die Einrichtung einer britischen Handelsresidenz vorlegen, der dann weiter darüber entscheiden wird, 1611 09 05, (Konz.) fol. 11r–16r, fol. 18r...
    ...–23v. Ksl. Dekret für Hamburg: Aufforderung zur Vorlage eines Vertragsentwurfs für die Einrichtung einer britischen Handelsresidenz, über den dann weiter...
    ... entschieden werden soll, 1611 09 15, (Konz.) fol. 24r....

 
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