Aktenserie: Alte Prager Akten
Band: 1
Zeitraum: 1601–1608
Kläger bzw. Antragsteller:
...Cornberg, Philipp Wilhelm von, hessischer Kammermeister und Drost in Auburg (1), Schloen gen. Gehlen, Kurt Plato von (2); Schloen gen. Gehlen, Johann...
Beklagter bzw. Antragsgegner:
...Schloen gen. Gehlen, Kurt Plato von, Rittmeister im kaiserlichen bzw. spanischen Heer (1), später auch dessen Bruder Johann Heimert (4); Minden...
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
..., das Gut Hüffe gehöre – mit Ausnahme des Zehnts und einer Mühle, die mindensches Lehen seien – zum Allodialeigentum der Familie Schloen. Dem vorletzten...
... Inhaber Johann von Schloen sei in einem Erbteilungsvertrag von 1529 ausdrücklich garantiert worden, frei über das Gut verfügen zu können. Der Verkauf Hüffes...
... durch Lukrezia, die Tochter Johanns von Schloen, an Kl. (1) sei daher rechtmäßig gewesen. Zwar habe Ernst von Schloen, ein Neffe Johanns, wegen eines...
.... Mit dem Zehnt und der Mühle in Hüffe sei Kl. (1) ebenso wie die beiden Ehemänner Lukrezias von Schloen Ludecke Ledebur und Christoph von Wrisberg durch...
... Schloen nicht seiner Tochter Lukrezia vermacht werden dürfen, sondern an den nächsten Agnaten übergeben werden müssen. Die Brüder Johanns von Schloen hätten...
... von Schloen nur für deren Lebenszeit belehnt worden. Nach ihrem Tod hätten die Lehensstücke an Bekl. (1) und (4) verliehen werden müssen. Bekl...
... ebenfalls eine eigenständige Klage gegen Kl. (1) = Bekl. (5) ein. Darin führen sie aus, das Verfahren um die Vererbung des Guts Hüffe an Lukrezia von Schloen...