Aktenserie: Antiqua
Band: 1
Zeitraum: [nach 1608 09 24]
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
... wiederholt die Übersendung der noch fehlenden Stücke an. Als er erfährt, daß ein Gesandter Kg. Jakobs I. von England beim Kaiser eingetroffen ist, bittet er...
... umfangreiches Gutachten mit 440 Beilagen vor, in dem er die folgenden Punkte referiert: [1] Seit Jahrhunderten besitzen die Hansestädte im Königreich von England...
.... bittet Kgn. Elisabeth I. von England, ihnen diese Freiheiten, die ihnen zu Unrecht aberkannt worden sind, wieder einzuräumen (1559 10 03). Die Städte...
... Hansestädte auf ein entsprechendes Fürbittschreiben Kgn. Elisabeths I., sie seien zu Zugeständnissen bereit, wenn sie ihre Privilegien in England...
..., bitten sie, nicht nur den Monopol- sondern allen englischen Handel im Reich zu verbieten, bis ihnen ihre Privilegien in England zurückerstattet werden. Es...
... Reichstagsbedenkens. Mit diesen wollen sie eigene Gesandte nach England abfertigen, um dort nochmals ihr Glück zu versuchen (1584 11 01). Das gewünschte...
.... von England den Kaiser, sie habe den Hansestädten alle Möglichkeiten zur Beilegung des Konflikts vorgeschlagen, aber keine sei akzeptiert worden. Sie...
... Deputationstag in Worms über das Scheitern ihrer Verhandlungen mit England und bitten die Delegierten, sich für die Umsetzung der Reichstagsbeschlüsse von...
... an den Niedersächsischen Kreistag um Fürsprache beim Kaiser, das vom Reichstag angeregte Fürbittschreiben an die Kgn. von England oder die Mandate...
... Merchant Adventurers, befiehlt Kgn. Elisabeth I. den Hansekaufleuten, England innerhalb von 14 Tagen zu verlassen, und zieht den Stahlhof ein...
... (1598 01 [.]). Die Mitarbeiter des Stahlhofs in London, die dem Lübecker Rat von ihrer Vertreibung und der Übernahme des Hofs durch die Kgn. von England berichten...
..., schließen sich der Bitte an, streng auf die Einhaltung des ksl. Mandat zu achten, weil England nur so zum Einlenken bewegt werden könne (1598 08 03, 13). (Zu...
... bis Ostern 1588 und fordert die englischen Kaufleute auf, sich dafür einzusetzen, daß die Hansestädte ihre Privilegien in England zurückerhalten...
... Hansestädte bei Kaiser und Kurfürsten über die Verletzung ihrer Handelsprivilegien in England. Seit mehreren hundert Jahren besäßen sie ein Kontor in London...
... in England als wegen des Monopolhandels (1580 07 26). Die Hansestädte beklagen sich erneut, die Merchant Adventurers seien trotz ksl. Befehls noch...
... Schäden, die er und seine in England Handel treibenden Untertanen erleiden, eine Kautionsleistung der Hansestädte (1582 12 19). Die Hansestädte bitten den...
... Monopolhandel vorliege. Da das Bedenken der Reichsstände zum Vorgehen gegen England und den Gf. von Ostfriesland bisher noch nicht vom Kaiser approbiert worden...
... England bittet Kg. Stephan von Polen um Gewährung freien Handels und einer freien Handelsresidenz für englische Kaufleute in der Stadt Elbing in Preußen und...
... sie wehren müsse (1586 05 03). [14] Kgn. Elisabeth I. von England teilt der Stadt Hamburg mit, sie werde keine ihrer Getreide- und Munitionslieferungen...
... an Spanien passieren lassen, sollte es zwischen England und Spanien zum Krieg kommen. Andere Güter sollen von dieser Blockade nicht betroffen sein...
... gegen Hamburg erwirkt. Stade bittet den Kaiser, die Hansestädte zu einer gütlichen Einigung mit England anzuhalten oder die Angelegenheit zur Entscheidung...
... an das RKG oder an ksl. Kommissare zu verweisen (1589 04 10). Kgn. Elisabeth I. von England bittet Kf. Christian I. von Sachsen, sich der Merchant...
... Vollstreckung (1589 11 30). Die Hansestädte beschweren sich erneut beim Kaiser, die Merchant Adventurers und Kgn. Elisabeth I. von England hätten in Lissabon ihre...
... Handel mit Spanien zu unterbinden, große Schäden erlitten. Obwohl sie Waren nach Spanien geliefert hätten, die nicht gegen England eingesetzt werden...
... könnten, bzw. ihren Handel noch vor Veröffentlichung des Verbotsedikts Kgn. Elisabeths I. von England abgewickelt hätten, seien ihre Schiffe und Waren...
... anzustreben, daß der gesamte Handel mit England ausschließlich über Emden abgewickelt wird (1600 10 19). [28] Der Lübecker Kaufmann Arndt von Cöln beklagt sich...
... beim Kaiser, Kgn. Elisabeth I. von England habe noch vor Inkrafttreten ihres Verbots von Proviant- und Munitionslieferungen nach Spanien eines seiner mit...
..., fragen Bgm. und Rat der Stadt bei ihm an, ob der Kaiser ihnen erlaube, Kgn. Elisabeth I. von England zu einer gütlichen Einigung aufzufordern, und ob bis...
... (1602 02 07). Minkwitz verfügt in der Stadt die Inventarisierung und Beschlagnahmung der aus England stammenden Schiffe und Waren. Die Engländer und Einheimischen, die...
... sie sich darauf, gutgläubig gehandelt zu haben, und bitten um Einstellung der Vollstreckung. Sie versprechen, gütliche Verhandlungen zwischen England...
... gütliche Verhandlungen zu führen. Sie bieten an, sich in England für das Erreichen der angestrebten Ziele einzusetzen (1602 02 20). Minkwitz entscheidet, Bgm...
... vertriebenen Merchant Adventurers dort nach wie vor ihren Monopolhandel betrieben und die Gesellschaft in England ebenfalls noch in voller Blüte stehe, auch wenn...
... zur Wiederaufnahme der englischen Händler zu rechtfertigen. Er soll für gütliche Verhandlungen mit England werben und den Kaiser dazu bewegen, nicht nur...
... Kaiser, sich auf Gespräche mit England einzulassen. Als Zeitpunkt schlägt er den kommenden Juli oder August, als Tagungsort die Städte Bremen oder Stade...
... Unterhändlern (1602 08 03). Der Herzog lehnt jedoch Bremen als Tagungsort ab. Als England seinen Alternativvorschlag Lüneburg nicht akzeptiert, lehnt er die ksl...
... unbefristet, dann wenigstens für die Dauer der Vergleichsverhandlungen mit England wieder einzuräumen. Er schlägt vor, der Stadt ein mit ksl. Siegel versehenes...
... Suspendierung der Angelegenheit bis der Gesandte der Hansestädte eintreffe (1607 09 10). Die Hansestädte ersuchen um Zustellung der aus England eingetroffenen...
Entscheidungen:
..., 1581 08 21, (Konz.) 27/1 fol. 314rv. Ksl. Information über den Verhandlungsstand in der Auseinandersetzung der Hansestädte mit England und mit dem Gf. von...
..., 1582 01 29, (Konz.) 27/1 fol. 317rv. Ksl. Schreiben an Kgn. Elisabeth I. (Restituierung der hansestädtischen Privilegien in England, andernfalls Sanktionen gegen den...
... Handelsprivilegien in England unter Androhung, widrigenfalls den Beschluß des Reichstags umzusetzen, 1583 03 23, (Konz.) 27/1 fol. 387r–388v. Ksl. Mitteilung an Kgn...
... zur Kgn. von England abzufertigen. Erst wenn die gütlichen Verhandlungen scheitern, sollen die Reichstagsbeschlüsse umgesetzt werden. Übersendung der...
... Hansestädten und England abzugeben (mit Notiz: Das Schreiben ist bei Herrn Khurtzen liegengeblieben und nicht abgeschickt worden.), 1590 04 03, (Konz.) 27/1 fol...
.... 687r–688v. Ksl. Zustellung der Ersuchen Lübecker Kaufleute, die durch England geschädigt wurden, an Ehg. Matthias von Österreich, mit der Bitte, auf dem...
... des RHR (Bedenken der Reichsstände zur Einhaltung des ksl. Mandats; Zustellung des Schreibens der Kgn. von England und der darauf dem englischen...
..., 27/1 fol. 825r–828v. Bericht zum Ablauf der Auseinandersetzung zwischen den Hansestädten und England bis zum Zeitpunkt nach dem Deputationstag in Frankfurt...
.... von England, undat., 27/1 fol. 832r–843v. Ksl. Befehl an Gf. Enno III. von Ostfriesland, unter Androhung der im ksl. Mandat vorgesehenen Strafen, die...
... England: Ablehnung einer Kassierung oder Suspendierung des ksl. Mandats, 1601 11 13, 28/1 fol. 118r–119v. Gutachten des RHR (Instruktionen für Ehrenfried...
.... Johann Adolphs von Holstein zum Unterhändler in den geplanten Gesprächen mit den Abgesandten der Kgn. von England in Bremen, 1602 08 03, 28/1 fol. 286r...
....) 28/1 fol. 373r–374v. Ksl. Instruktionen für den Gf. von Holstein-Schaumburg und Minkwitz für die Verhandlungen zwischen den Hansestädten und England...
Darin:
..., 1559–1608. Darin enthalten: Verzeichnis der Zölle, die die Hansekaufleute aufgrund ihrer Privilegien in England für Wolle und Tuch zahlen mußten, und der neu...
... (Gesandtschaft nach England; Verbot englischen Handels im Reich, falls die Privilegien der Hansestädte nicht restituiert werden; Befehl an den Gf. von Ostfriesland...
... Georgs von Brandenburg (Befürwortung einer Gesandtschaft nach England), 1583 07 30, (Orig.) 27/1 fol. 398r–399v. Fürbittschreiben Ebf. Gebhards II. von...
.... Elisabeth I., 1583 11 20, 27/1 fol. 416r–419v. Gutachten Kf. Johann Georgs von Brandenburg: Er bevorzugt nach wie vor eine Gesandtschaft nach England, läßt es...
... (kein scharfes Vorgehen gegen England; weitere Beratungen der Stände oder Kurfürsten; Gesandtschaft nach England), 1589 02 03, (Orig.) 27/1 fol. 559r–561v...
.... Gutachten Kf. Johann Georgs von Brandenburg (kein scharfes Vorgehen gegen England, sondern gütliche Verhandlungen), 1589 02 09, (Orig.) 27/1 fol. 562r–563v...
.... Gutachten Ebf. Wolfgangs von Mainz (scharfes Vorgehen gegen England, wenn der Befehl an das Domkapitel von Bremen keine Wirkung zeigt), 1589 03 07, (Orig...
... I. von Sachsen und Johann Georg von Brandenburg an den Kaiser (Übersendung des Schreibens der Kgn. von England an den Kf. von Sachsen; Aufforderung zu...
.... 709r–710v. Gutachten des Ehg. Matthias zur Supplikation von England geschädigter Lübecker Kaufleute (keine Beschlagnahme englischer Güter zum...
...; 1602 06 16, (Orig.) 28/1 fol. 261r–264v; 1602 09 25, (Orig.) 28/1 fol. 306r–309v; 1602 10 22 (Gutachten zu den geplanten Gesprächen mit England und wie England dazu...
... Ernennung zum Unterhändler in den Gesprächen mit England), 1602 11 26, (Orig.) 28/1 fol. 333r–334v. Gutachten der Hofkammer für den Geheimen Rat (an Stelle...