Aktenserie: Antiqua
Band: 1
Zeitraum: [nach 1608 09 24]
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
.... Im Streitfall um die englischen Händler in Stade hat er festgestellt, daß im Zusammenhang mit den Hansestädten die Interessen der ksl. Hofkammer...
... Stade richte. Sie bitten um eine entsprechende Erklärung, daß es alle Engländer, die mit Wolle und Wollprodukten handeln, einschließe. Diese Erläuterung...
... Stadt Stade habe die Merchant Adventurers aufgenommen und Hamburg quasi abgeworben. Die Stadt bittet um einen ksl. Befehl an Stade und an das Domkapitel...
... von Bremen, dieses Vorgehen zu unterlassen (1587 ). Stade gewährt den Merchant Adventurers in der Stadt eine Handelsresidenz und löst damit heftigen...
... Protest der Hansestädte aus. Der Kaiser befiehlt dem Domkapitel von Bremen, Erkundigungen über die Aufnahme der Merchant Adventurers in Stade einzuziehen...
... Lüneburg informieren den Kaiser über die Einrichtung einer privilegierten Handelsresidenz für die Merchant Adventurers in Stade und bitten ihn, geeignete...
... Gegenmaßnahmen zu ergreifen (1587 12 12). Stade rechtfertigt sein Verhalten unter Hinweis auf die Beispiele Hamburgs und Emdens (1588 05 18). Die Hansestädte...
... würden (1588 07 19, 11 08). Der Kaiser informiert Lübeck über den Befehl an das Domkapitel von Bremen, Stade zur Kassierung des Vertrags mit den Merchant...
... worden (1589 01 31). Bgm. und Rat der Stadt Stade rechtfertigen ihr Vorgehen mit dem Argument, die Merchant Adventurers betrieben keinen Monopolhandel, und...
... Kriegsschiffe erkläre sich aus den landfriedbrüchigen Hamburger Übergriffen auf die Elbschiffahrt. In dieser Angelegenheit habe Stade bereits ein Mandat des RKG...
... gegen Hamburg erwirkt. Stade bittet den Kaiser, die Hansestädte zu einer gütlichen Einigung mit England anzuhalten oder die Angelegenheit zur Entscheidung...
... Adventurers in Stade anzunehmen (1589 04 30). Die Hansestädte beklagen sich erneut beim Kaiser, nicht nur habe Stade die Merchant Adventurers nicht ausgewiesen...
... Kaiser, seinerseits vorzuschlagen, wie in der Angelegenheit weiter zu verfahren sei, und um Umsetzung der auf dem Reichstag gegen Stade beschlossenen...
... des ksl. Mandats gegen die Merchant Adventurers bitten die Kaufleute von Stade den Kaiser, die Frist für die Ausweisung um vier bis fünf Monate zu...
... Vest fordert den Rat der Stadt Stade auf, das ksl. Mandat einzuhalten (1598 03 24). Daraufhin beklagen sich Bgm. und Rat beim Kaiser, daß Vest sie trotz...
... ihres nachweislichen Gehorsams ermahne. Sie legen Dokumente zum Beweis vor, daß die in Stade angekommenen Waren nicht von den Merchant Adventurers stammen...
... Hansestädte beschuldigen Stade vor dem Kaiser, mit den Merchant Adventurers zu paktieren und gegen das ksl. Mandat zu verstoßen (1598 08 01, 03). Die...
... Hansestädte bitten den Kaiser um einen Befehl an den Fiskal, gegen diese Verstöße vorzugehen. Stade rechtfertigt sich gegenüber dem Kaiser, die Waren, die in...
... (1597 12 09). [20] Ehg. Albrecht VII. von Österreich informiert den Kaiser, trotz des ksl. Mandats erlaube die Stadt Stade nach wie vor englischen mit Tuchen beladenen...
... Kursachsen, damit sie einen Passierschein für den Transport englischer Tuche von Stade, Middelburg oder Emden erhalten, da sich das ksl. Mandat nicht gegen sie...
... Stade gebracht haben. Die Stadt Stade wendet sich deshalb mit der Bitte an den Reichshoffiskal, nicht gegen sie vorzugehen, da der Lübecker Notar, der die...
... Stade zu ergreifen (1601 05 02). Bgm. und Rat der Stadt Stade versuchen gegenüber dem Kaiser die Landung der acht englischen Schiffe mit dem Argument zu...
... als auch den RHR, gegen Stade wegen Verstoß gegen das ksl. Mandat vorzugehen (1601 06 13, 07 16). Er ersucht wiederholt um Vollstreckung gegen die acht...
... englischen Schiffe (1601 08 02, 10 29). Hamburg unterstützt die Anschuldigungen gegen Stade mit der Vorlage eigener Zeugenaussagen (1601 09 30). In einer...
... der Reichshofrat und böhmische Appellationsrat Ehrenfried von Minkwitz vom Kaiser mit der Untersuchung der Vorkommnisse in Stade beauftragt wurde...
... nach Stade gekommen, betrieben dort aber keinen Monopolhandel. Er bittet ihn, die Vollstreckung so lange auszusetzen, bis der Kaiser über die...
... Angelegenheit ausreichend unterrichtet worden sei (1602 01 25). Auch Hg. Otto II. von Braunschweig-Lüneburg setzt sich bei Minkwitz für Stade ein...
... ihrer Meinung nach gegen Kollegien („Collegia“) der englischen Händler im Reich. In Stade fänden jedoch keine solchen Zusammenkünfte statt. Weiter berufen...
... und dem Reich zu initiieren (1602 02 20). Auch die sich in Stade aufhaltenden Engländer bitten Minkwitz, die Vollstreckung einzustellen und statt dessen...
.... Mandats gegen Stade und die englischen Händler in Kraft. In dem hierüber aufgerichteten Rezeß verweist Minkwitz auch darauf, daß die eigentlich aus Emden...
... Stade diese Sachverhalte zu bemänteln versuche (1602 02 21). Bgm. und Rat Stades fertigen Martin von der Medem an den Kaiser ab, um dort ihre Entscheidung...
... seine Kommissare zu solchen Beratungen zu schicken, sondern auch die Vollstreckung gegen Stade für die Dauer der Gespräche auszusetzen. Außerdem lassen...
... der Stadt Stade positiv zum Gedanken gütlicher Verhandlungen (1602 04 16). Daraufhin wendet sich der Hg. von Braunschweig-Lüneburg mit der Bitte an den...
... Kaiser, sich auf Gespräche mit England einzulassen. Als Zeitpunkt schlägt er den kommenden Juli oder August, als Tagungsort die Städte Bremen oder Stade...
..., Minkwitz die Vollstreckung gegen Stade zu befehlen, da immer mehr englische Händler dorthin kämen, obwohl das ksl. Mandat auch während der Verhandlungen in...
..., einen Beitrag zur Türkenhilfe zu leisten, erklärt die Stadt Stade, aufgrund erlittener Flutschäden lediglich 4000 Gulden beitragen zu können. Davon sollen...
.... Jakob I. von Großbritannien ersucht den Kaiser, den britischen Kaufleuten ihre Handelsresidenz in Stade wieder zu gewähren und zu bestätigen...
... (1606 03 08). Reiner Lange, Bgm. und Abgesandter der Stadt Stade, bittet den Kaiser ebenfalls, den englischen Kaufleuten in der Stadt ihre Residenz wenn schon nicht...
... Gutachten spricht sich der RHR dafür aus, der Stadt Stade eine Bescheinigung des Minkwitzschen Rezesses auszustellen, durch die die Residenz der englischen...
... Händler bestätigt und Stade erlaubt werde, Statuten mit ihnen zu erlassen. Es sollte jedoch bei einem Verbot des Monopolhandels bleiben...
... beschließt, den Hansestädten weder den Brief Kg. Jakobs I. noch die Eingaben der Stadt Stade zuzustellen. Die Zustellung der Akten an den Reichshoffiskal wird...
... Schreiben. Gleichzeitig legen sie Zeugenaussagen vor, aus denen zu entnehmen sei, daß die englischen Händler, die sich in Stade aufhielten, diejenigen...
... erörtern zu lassen (1607 10 29). Nachdem den Hansestädten die Eingabe des Bgm. von Stade zugestellt wurde (1607 11 16), legen sie ihren Gegenbericht vor, in...
... dem sie behaupten, Stade habe das ksl. Dekret erschlichen, und daher seine Kassierung fordern. Gegen die Stadt soll die Vollstreckung verfügt werden...
... kommt in seinem Gutachten zu dem Schluß, das ksl. Dekret, mit dem Stade die Aufnahme der englischen Händler erlaubt werde, solle ohne weitere Anhörung der...
... Parteien kassiert werden. Ihnen und den englischen Kaufleuten sei sofort jeder weitere Handel zu untersagen. Wenzel ist der Ansicht, sowohl Stade als auch...
... das ksl. Dekret die Rückkehr nach Stade erlaubte habe, dort wieder eingeschlichen hätten. Stade sei ebenso der Strafe der neuen Feloniestatuten (in...
... herausgeben. Reiner Lange, der Bgm. von Stade, müsse dafür, daß er die Vollstreckung des ksl. Mandats versäumt habe, die vorgesehene Strafe von 50 Mark lötigem...