Aktenserie: Antiqua
Band: 1
Zeitraum: [nach 1608 09 24]
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
... dem Gesuch der Städte gegen den Gf. von Ostfriesland [4] auf dem Reichstag in Augsburg 1582 beraten. Kgn. Elisabeth I. schickt einen Gesandten mit der...
... sei, handele es sich noch nicht um einen bindenden Reichstagsbeschluß (1584 08 08). Die Hansestädte beharren darauf, der Reichstag in Augsburg habe...
...Der Reichshofrat Hans Ulrich Hämmerle hat vom Kaiser den Auftrag erhalten, ein besonderes Augenmerk auf alle fiskalischen Angelegenheiten zu haben...
.... Elisabeth I. (1567 05 10). Als sich die englischen Kaufleute in Hamburg um eine Handelsresidenz und Erweiterung ihrer Privilegien bemühen, antworten die...
... Hansestädten ihre alten Privilegien wieder einzuräumen und die Zollerhöhungen rückgängig zu machen (1581 02 20, 06 28). Sie lehnt diese Bitte mit dem Hinweis ab...
... wird beschlossen, den Kurfürsten diese Bitte zuzustellen (1581 08 06). Der Streit zwischen den Hansestädten und der englischen Königin wird zusammen mit...
... Kommissare zu benennen und die Kosten der Gesandtschaft zu übernehmen. Falls keine Resultate erzielt würden, will er auch die Zustände in Emden näher...
... untersuchen und Abhilfe schaffen lassen (1584 06 04). Die Hansestädte beklagen sich über diese Entscheidung und verweisen darauf, wie andere Länder gegen den...
... englischen Monopolhandel vorgehen ([8], [12]) (1584 06 13). Sie bitten statt dessen um ksl. Fürbittschreiben an die Königin und authentische Abschrift des...
... Fürbittschreiben wird ihnen mit der Ermahnung gewährt, die Angelegenheit zu einem gütlichen Abschluß zu bringen und keinen Anlaß zu anderen Streitigkeiten zu geben...
... (1585 01 02). Die englischen Räte, die zu den Verhandlungen mit den hanseatischen Gesandten der Städte Lübeck, Bremen und Lüneburg abgestellten worden sind, erheben...
... Deputationstag in Worms über das Scheitern ihrer Verhandlungen mit England und bitten die Delegierten, sich für die Umsetzung der Reichstagsbeschlüsse von...
... Merchant Adventurers, befiehlt Kgn. Elisabeth I. den Hansekaufleuten, England innerhalb von 14 Tagen zu verlassen, und zieht den Stahlhof ein...
... (1597 01 13). Sie bittet Ebf. Johann Friedrich von Bremen, Hg. Johann Adolph von Schleswig-Holstein und Hg. Otto II. von Braunschweig-Lüneburg, sich für einen...
... Aufschub der durch das Vorbringen nichtiger Gründe erwirkten Ausweisung einzusetzen, bis die Reichsstände besser informiert werden könnten (1597 10 17). Kgn...
.... Elisabeth I. beschwert sich beim Kaiser über das Mandat und bittet wiederholt um dessen Suspendierung bis zum nächsten Reichstag oder Kassierung...
..., das Ausweisungsmandat sei noch nicht überall publiziert worden und werde außerdem so gedeutet, als ob es sich nur gegen die Merchant Adventurers in...
... Stade richte. Sie bitten um eine entsprechende Erklärung, daß es alle Engländer, die mit Wolle und Wollprodukten handeln, einschließe. Diese Erläuterung...
... des Mandats solle in den Reichsabschied aufgenommen werden. Es sei darauf zu achten, daß das Mandat überall veröffentlicht und streng eingehalten werde...
... (1598 01 [.]). Die Mitarbeiter des Stahlhofs in London, die dem Lübecker Rat von ihrer Vertreibung und der Übernahme des Hofs durch die Kgn. von England berichten...
... Regent der königlich-spanischen Niederlande mit der Bitte an den Kaiser, Hamburg und Lübeck von einer neuerlichen Gewährung von Handelsresidenzen...
..., warum den englischen Händlern eine Handelsresidenz in ihrer Stadt eingeräumt werden solle, und bittet um eine Entscheidung in der Angelegenheit...
... bis Ostern 1588 und fordert die englischen Kaufleute auf, sich dafür einzusetzen, daß die Hansestädte ihre Privilegien in England zurückerhalten...
... sich beim Kaiser über Kg. Friedrich II. von Dänemark wegen Erhöhung der Zölle im Öresund und über Kg. Johann III. von Schweden wegen Behinderung der...
... Hansestädte bei Kaiser und Kurfürsten über die Verletzung ihrer Handelsprivilegien in England. Seit mehreren hundert Jahren besäßen sie ein Kontor in London...
... nenne, den Tuchhandel an sich gebracht und damit die Privilegien der Hansestädte de facto aufgehoben, da ihnen die freie Ausfuhr von Tuchen nicht mehr...
... möglich sei und die Ware mit hohen Zöllen belegt würde. Zusätzlich hätten die Merchant Adventurers vom Gf. von Ostfriesland in der Stadt Emden eine...
... privilegierte Residenz erhalten, auch dort den gesamten Tuchhandel übernommen und die Preise drastisch erhöht. Da diese Art des Monopolhandels im Reich jedoch...
... verboten sei, verlangen die Hansestädte von Kaiser und Kurfürsten, den Reichsordnungen entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen (1580 01 02). Gf. Edzard II...
.... von Ostfriesland führt aus, die vorgenommene Verleihung einer Handelsresidenz an die Merchant Adventurers entspreche dem Völkerrecht, und weist den...
... nicht aus Emden vertrieben worden, und bitten um Zustellung der Verteidigungsschrift Gf. Edzards II. (1580 09 01). Noch während sie ihre Erwiderung darauf...
... konzipieren, weisen sie den Kaiser bereits darauf hin, die Merchant Adventurers versuchten, auch in Polen und Preußen einen Monopolhandel aufzubauen, wie es...
... ihnen in Moskau bereits geglückt sei. Dorthin hätten sie Waffen und Kriegsausrüstung geliefert, wodurch Livland in große Bedrängnis geraten sei. Sie...
... bitten den Kaiser, bis zur Fertigstellung ihrer Erwiderungsschrift nichts zugunsten der Merchant Adventurers zu entscheiden und Fürbittschreiben an Kg...
.... Stephan von Polen und Hg. Albrecht Friedrich von Preußen abzuschicken, um zu verhindern, daß sie den englischen Händlern eine Residenz einräumen...
... weisen die Hansestädte auf die Maßnahmen Venedigs gegen den englischen Monopolhandel hin ([8]) und geben zu bedenken, ob der Tuchhandel im Reich nicht...
... hätten und alle Schulden beglichen worden seien. Für den Fall, daß es zu englischen Repressalien gegen deutsche Händler komme, verlangt er für eventuelle...
... Schäden, die er und seine in England Handel treibenden Untertanen erleiden, eine Kautionsleistung der Hansestädte (1582 12 19). Die Hansestädte bitten den...
... Kaiser um Publikation der auf dem Reichstag beschlossenen Mandate gegen den englischen Monopolhandel und die Gff. von Ostfriesland und legen ihm...
... Beweismaterial für die englischen Bemühungen vor, auch in Preußen, Livland und Moskau einen Monopolhandel aufzubauen (1582 ). Sie wenden sich mit dem Gesuch an den...
... Niedersächsischen Kreis, sie bei ihren Bemühungen um die Umsetzung der Reichstagsbeschlüsse zu unterstützen (1583 01 04), wiederholen bei Kaiser und Geheimem Rat...
... mehrfach ihr Gesuch um Publikation der beschlossenen Mandate und wenden sich auch an Ebf. Gebhard II. von Köln um Unterstützung ihres Anliegens...
... an Kaiser und Kurfürsten abzufertigen, um den Vorwurf der Monopolhandels zu widerlegen und dadurch eine langwierige Rechtfertigung zu initiieren...
... Hansestädte vorgelegt, und versucht erneut den Vorwurf zu widerlegen, die englischen Kaufleute betrieben Monopolhandel (1584 03 28). Der Graf fertigt Heinrich...
... von Holz und seinen Sekretär Oswald Brunner an den Kaiser ab (1584 03 28). Holz macht Andreas Erstenberger, dem Sekretär der Reichskanzlei, vertraulich...
... über den Handelsstreit zu führen. Außerdem stellt er Erstenberger und dem Vizekanzler im Erfolgsfall eine umfangreiche Gratifikation von Seiten der...
... Merchant Adventurers in Aussicht (1584 07 21 Furtum Hauck). Beim Kaiser bitten Holz und Brunner, die Klage gegen Gf. Edzard II. abzuweisen, da kein...
... Monopolhandel vorliege. Da das Bedenken der Reichsstände zum Vorgehen gegen England und den Gf. von Ostfriesland bisher noch nicht vom Kaiser approbiert worden...
... englischen Kaufleute in Emden genossen haben, aufgehoben hat (1586 04 22). [5] Die Freien und Reichsstädte beklagen sich beim Kaiser über die von den Merchant...
... Adventurers vorgenommenen Zollerhöhungen und ihren in Emden und an anderen Orten des Reichs ausgeübten Monopolhandel. Da beides dem Handel im Reich großen...
... der Schiffahrt auf der Narwa und den Verhandlungen mit Rußland mit einem Fürbittschreiben an den Kaiser (1580 12 30). [7] Die Waren des englischer...
... Entzug ihrer Privilegien. Er hat bereits einige Lübecker inhaftieren und Waren beschlagnahmen lassen. Auf Bitten der Stadt Lübeck ergeht ein ksl...
.... Fürbittschreiben an den Großfürsten, mit der Erklärung, die Ausfuhr von Kupfer aus dem Reich sei verboten, und der Bitte, den Lübeckern weiterhin ihre Privilegien...
... zuzugestehen (1581 02 08). [8] Neuordnung des Handels mit Wein und Trauben durch die Republik Venedig in Reaktion auf den Ausbau des englischen Monopolhandels...
... (1581 03 06). [9] Der Reichstag weist die Bitte des Großfürsten von Moskau um Lieferung von Munition und anderem Material ab (1582 08 16). [10] Kgn. Elisabeth I. von...
... England bittet Kg. Stephan von Polen um Gewährung freien Handels und einer freien Handelsresidenz für englische Kaufleute in der Stadt Elbing in Preußen und...
... mitteilen, sein Bruder Gf. Edzard II. habe ihm die ksl. Befehle nicht zugestellt und sich darüber hinaus in Emden widerrechtlich die alleinige Herrschaft...
..., (1583 12 07). [12] Die Hansestädte informieren den Kaiser, die englischen Kaufleute seien aus Rußland und Konstantinopel ausgewiesen worden und der Kg. von Polen bereite...
... Herrn Gehorsam zu leisten und die Wirtschaftssanktionen gegen Bürger der Hansestädte aufzuheben (1584 11 01, 1586 02 11). Sie wenden sich mit der Frage an...
... den Deputationstag in Worms, mit welcher Unterstützung sie rechnen könnten, sollten die Niederlande nicht von ihrem Vorhaben ablassen und man sich gegen...
... sie wehren müsse (1586 05 03). [14] Kgn. Elisabeth I. von England teilt der Stadt Hamburg mit, sie werde keine ihrer Getreide- und Munitionslieferungen...
... an Spanien passieren lassen, sollte es zwischen England und Spanien zum Krieg kommen. Andere Güter sollen von dieser Blockade nicht betroffen sein...
... (1585 11 05). Nach Ausbruch des Kriegs begründet sie gegenüber Lübeck und Hamburg ihre Handelsblockade mit dem Naturrecht, das ihr erlaube, die Versorgung ihrer Feinde...
... mit Proviant und Munition zu unterbrechen. Sie fordert beide Städte auf, von sich aus auf diesen Handel zu verzichten, da die katholischen Feinde...
... Englands auch ihre Feinde seien (1589 05 12). Die Königin erläßt ein Mandat, alle Schiffe, die Proviant und Munition nach Spanien transportieren...
..., aufzubringen, in englische Häfen zu führen und die geladenen Waren zu beschlagnahmen (1597 09 27). [15] Hamburg wendet sich mit der Beschwerde an den Kaiser, die...
... Stadt Stade habe die Merchant Adventurers aufgenommen und Hamburg quasi abgeworben. Die Stadt bittet um einen ksl. Befehl an Stade und an das Domkapitel...
... von Bremen, dieses Vorgehen zu unterlassen (1587 ). Stade gewährt den Merchant Adventurers in der Stadt eine Handelsresidenz und löst damit heftigen...
... und sie dort bis auf weiteren ksl. Beschluß nicht zu dulden (1587 12 10). Die drei zu dieser Angelegenheit verordneten Städte Lübeck, Bremen und...
... Lüneburg informieren den Kaiser über die Einrichtung einer privilegierten Handelsresidenz für die Merchant Adventurers in Stade und bitten ihn, geeignete...
... Gegenmaßnahmen zu ergreifen (1587 12 12). Stade rechtfertigt sein Verhalten unter Hinweis auf die Beispiele Hamburgs und Emdens (1588 05 18). Die Hansestädte...
... Adventurers anzuhalten. Außerdem sei von den Kurfürsten ein Gutachten zu den Mandaten und der Ausweisung der englischen Kaufleute aus dem Reich angefordert...
... worden (1589 01 31). Bgm. und Rat der Stadt Stade rechtfertigen ihr Vorgehen mit dem Argument, die Merchant Adventurers betrieben keinen Monopolhandel, und...
..., sondern diese legten inzwischen sogar den Wert der Tuche selbst fest und die Elbe würde von bewaffneten englischen Schiffen befahren (1591 07 29). Die Kff...
.... Friedrich IV. von der Pfalz, Christian I. von Sachsen und Johann Georg von Brandenburg bitten den Kaiser um Kassierung des gegen das Bremer Domkapitel...
... Lübeck mit, er gestatte ihr nicht, mit dem Großfürstentum Moskau Handel zu treiben, bevor zwischen Schweden und Moskau ein Friedensvertrag geschlossen...
... Polen ist nicht bereit, vor Abschluß eines Friedensvertrags zwischen Schweden und Moskau Lübecker Kaufleuten sicheres Geleit zum Großfürsten zu gewähren...
... (1589 03 28). Bgm. und Rat der Stadt Lübeck informieren daraufhin den Kaiser, die geplante Gesandtschaft an den Großfürsten müsse verschoben werden, und ersuchen um...
...) zu vermeiden (1589 05 16). [17] Lübeck beklagt sich beim Kaiser, die englische Flotte vor Spanien habe mehr als 100 deutsche Schiffe gekapert und...
... Problems vorlege, und läßt ihnen das Schreiben der Kff. Christian I. von Sachsen und Johann Georg von Brandenburg zustellen (1589 09 02). Lübeck bittet den...
... Kaiser, seinerseits vorzuschlagen, wie in der Angelegenheit weiter zu verfahren sei, und um Umsetzung der auf dem Reichstag gegen Stade beschlossenen...
... Vollstreckung (1589 11 30). Die Hansestädte beschweren sich erneut beim Kaiser, die Merchant Adventurers und Kgn. Elisabeth I. von England hätten in Lissabon ihre...
... Schiffe beschlagnahmt und ihre Leute in die Barbarei verkauft. Sie bitten entweder um die Ausfertigung der gegen die englische Händlerorganisation...
... Wetterbedingungen verzögern könne, und bitten, ihnen dieses nicht als Ungehorsam gegen das Mandat auszulegen (1597 11 26). Der Reichskammergerichtsfiskal Dr. Johann...
... Vest fordert den Rat der Stadt Stade auf, das ksl. Mandat einzuhalten (1598 03 24). Daraufhin beklagen sich Bgm. und Rat beim Kaiser, daß Vest sie trotz...
..., und bitten den Kaiser um Erläuterung, ob sich das Mandat gegen alle anwesenden Engländer richte, auch wenn sie keinen Handel trieben, oder nur gegen...
... die Merchant Adventurers. Außerdem solle dem Fiskal verboten werden, weiter gegen sie vorzugehen (1598 06 24, 12 10). Hamburg und die übrigen...
... Hansestädte beschuldigen Stade vor dem Kaiser, mit den Merchant Adventurers zu paktieren und gegen das ksl. Mandat zu verstoßen (1598 08 01, 03). Die...
... nicht befolgt zu haben, und bitten um Zustellung der von ihren Gegnern vorgelegten Schriften. (Zu diesem Vorgang s. auch Antiqua 28/3.) [19] Die Lübecker...
... Kaufleute Arndt von Cöln (Collen), Hartwich von Stiten, Hieronymus und Kurt Schinckel unterrichten den Kaiser, sie hätten durch die englischen Versuche, den...
... könnten, bzw. ihren Handel noch vor Veröffentlichung des Verbotsedikts Kgn. Elisabeths I. von England abgewickelt hätten, seien ihre Schiffe und Waren...
... erlassenen ksl. Mandats ihre Waren aus dem Reich abziehen würden, bitten die Kaufleute den Kaiser, englische Gelder und Güter in Lübeck, Hamburg und anderen...
... Handelsresidenzen zu erhalten, und bittet ihn um ein Fürbittschreiben an den König, diesen Bestrebungen nicht nachzugeben (1598 08 19). [22] Lübeck beklagt sich beim...
... Kaiser, es würden heimlich englische Laken und Tuche ins Reich eingeschmuggelt, und bittet um Behebung dieses Mißstands (1598 09 06). Das Embargo werde...
... unter dem Vorwand unterlaufen, das Mandat richte sich nur gegen die Merchant Adventurers. So hätten diese Händler einfach einen neuen Namen angenommen und...
... Neufassung des Mandats (1598 10 14). Bonaventura Bodeckher bittet den Kaiser im Namen der Hansestädte, sich zu bemühen, englische Waren, Tuche und Laken gemäß...
... ein ausdrückliches ksl. Einfuhrverbot englischer Waren und Tuche beinhalte, und bitten um eine strenge Umsetzung (1598 , 1599 01 02, 03 06, 08, 10). (Zu...
... aufgenommen (1598 09 29). [24] Die Leipziger Tuchhändler Valentin und Jeremias Schwartz, Hans Platenhauer, Michael Schwabe, Hans Dietterich, Hans Weinmahn und...
... Kaiser an, ob er den Tuchhändlern die erbetenen Geleit- und Passierbriefe ausstellen könne, ohne gegen das ksl. Mandat zu verstoßen, erhält jedoch eine...
... Kaiser befohlen hat, die Tuche frei zu geben und den entstandenen Schaden zu ersetzen, erhebt Schumartz eine Schadensersatzforderung in Höhe von...